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ERC: Rallye du Valais

Breen stürmt durch das Feld

Andreas Aigner nach Unfall aus dem Rennen, Esapekka Lappi liegt weiterhin in Führung. Chaotische Verhältnisse in der Schweiz.

Michael Hintermayer

Die Rallye du Valais versinkt in einem Regenchaos. Nachdem Craig Breen im Peugeot 207 S2000 eine Sonderprüfungs-Bestzeit nach der anderen in den Boden stampfte, entwickelte sich die 14. Sonderprüfung zu einem allesentscheidenden Faktor.

Andreas Aigner, der seinen zweiten Platz im Gesamtklassement bis dahin gegen die näherkommenden S2000-Piloten wacker verteidigen konnte, flog circa einen Kilometer nach dem Start der Prüfung heftig ab. Andreas Aigner und seine Copilotin Barbara Watzl blieben bei dem Unfall unverletzt, an eine Weiterfahrt ist aber nicht zu denken.

Nachdem schon die SP13 aufgrund eines medizinischen Notfalls eines Zuseher und dem daraus resultierenden Rettungseinsatz abgebrochen werden musste, wurde auch die SP 14 nach Aigners Crash unterbrochen. Und Aigner war nicht der einzige, den es erwischte.

Jeremi Ancian musste in der Prüfung einen Reifen wechseln, was ihn erneut weit zurückwarf und Jaroslav Orsak beschädigte sein rechtes Hinterrad.

In Führung liegt noch immer Esapekka Lappi mit dem Skoda Fabia S2000, 1:37 Minuten hinter ihm folgt der Schweizer Olivier Burri (Ford Fiesta S2000). Visaly Gryazin belegt die dritte Position, doch 16,8 Sekunden hinter ihm lauert, nach einer unglaublichen Aufholjagd Craig Breen an der vierten Stelle.

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