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WRC: Sardinien-Rallye 2013

Ogier und Kubica nicht zu bremsen

Sebastien Ogier dominierte den ersten Tag, der ein schwarzer für das M-Sport Team ist- nun auch Mads Östberg nach Überschlag out.

Michael Hintermayer

Der erste Tag der Sardinien-Rallye hatte es in sich. Sämtliche Piloten klagten über Staub, schlechte Sicht und die schwierigen Sonderprüfungen des italienischen WM-Laufs. Nur zwei Piloten ließ dies alles kalt. Sebastien Ogier und Robert Kubica dominierten in der WRC, beziehungsweise WRC-2. Sebastien Ogier wird auch als Führender in den zweiten Rallyetag starten. Der VW-Pilot liegt nach der achten Sonderprüfung 46,6 Sekunden vor Mikko Hirvonen.

Drittplatzierter ist nach einer atemberaubenden Aufholjagd am Nachmittag der Belgier Thierry Neuville (Ford Fiesta RS WRC). Er konnte am heutigen Tag über sich selbst hinauswachsen und liegt nach acht gefahrenen SPs auf dem sensationellen dritten Gesamtrang. Hirvonen und Neuville trennen nur 3,1 Sekunden, was einen harten Kampf um die Podestplätze verspricht.

Dahinter folgen Dani Sordo auf dem Citroen DS3 WRC, sowie Jari Matti Latvala im zweiten Polo R WRC. Sordo fuhr bis zum jetzigen Zeitpunkt eine konstante Rallye und ging kein Risiko ein. Latvala ist der Pechvogel des heutigen Tages. Er wurde gleich in der ersten Prüfung von einem platten Reifen gestoppt und verlor viel Zeit, dennoch konnte er sich mit Top-Zeiten wieder bis an die Spitze herankämpfen. Dani Sordo trennen 29,7 Sekunden von Neuville, Latvala lauert mit einem Abstand von 24,6 Sekunden hinter dem Spanier Sordo.

Die sechste Position gehört derzeit dem VW-Youngster Andreas Mikkelsen. Auch er fuhr eine fehlerfreie Rallye. Der Norweger kommt immer besser mit dem Polo R WRC zurecht, sein Rückstand auf Latvala beträgt lediglich 11,4 Sekunden.

Schwarzer Tag für M-Sport

Für das russisch/österreichische Duo Novikov/Minor war die Italien-Rallye schnell zu Ende. Novikov konnte auf der ersten Sonderprüfung noch mit einem dritten Platz punkten, doch in der zweiten SP überschlug der Russe das Ford Fiesta WRC. Beide verließen das Auto unverletzt, doch der Wagen ist Schrott und die Rallye für die Beiden somit zu Ende.

In der achten Sonderprüfung setzte es den nächsten Tiefschlag für das M-Sport-Team. Novikovs Teamkollege Mads Östberg musste ebenfalls nach einem Überschlag den M-Sport-Ford abstellen. Ob er weiterfahren kann ist derzeit noch unbekannt. Bis zu dem unsanften Abrollen lag er an der vierten Stelle des Gesamtklassements.

WRC-2: Kubica über alles

In der WRC-2 hörte man wie bei jedem seiner Starts nur einen Namen: Robert Kubica. Er legte wie immer ein Höllentempo vor und liegt mit seinem Citroen DS3 RRC mehr als eine Minute vor dem Zweitplatzierten Abdulaziz Al-Kuwari. Dieser würde nach vorne gespült, als Sepp Wiegand in der siebten Sonderprüfung auf den vor ihn fahrenden auflief und er dadurch in die nachgeschleppte Staubwolke kam. Anscheinend saugte der Motor des Skoda Fabia S2000 verschmutze Luft an und Wiegand, der mittlerweile an der vierten Position der WRC-2 liegt hatte alle Hände voll zu tun, den Anschluss nicht komplett zu verlieren. Armin Kremer, der den Stohl-Racing Subaru Impreza pilotiert liegt derzeit auf dem sechsten Rang der WRC-2.

Am morgigen, finalen Rallyetag warten wieder acht Sonderprüfungen auf die Piloten der Rallye-Weltmeisterschaft. Die erste Prüfung startet um 08:06 Uhr, die Zielankunft wird um etwa 17:00 Uhr erwartet.

Update:

Sepp Wiegand musste seinen Skoda Fabia S2000 auf der achten Prüfung mit Motorproblemen abstellen und ist somit aus dem Rennen.

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