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ARC: Herbstrallye-Leiben

Panhofer mit Jubiläum-Corolla auf Platz 24

Für Franz Panhofer ist in Leiben fast alles aufgegangen. Mit dem 30 Jahre alten Toyota Corolla war Platz 24 gesamt und Platz 4 bei den Historischen drin.

Der Obmann des Rallye Club Perg und seine Beifahrerin Tamara Schweiger die mit der Vorgabe - im Historischen Rallye Pokal weiter nach vorne zu kommen – gestartet waren, haben ihren Job hervorragend erledigt: Platz 24 in der Gesamtwertung, Platz 4 bei den Historischen Fahrzeugen und Klassensieg mit rund viereinhalb Minuten Vorsprung und eine 19. Gesamtzeit auf SP 7. Eine gewaltige Geburtstagsparty für Fahrer und das Toyota Corolla Coupe AE86, das gerade einmal 30 Jahre alt geworden ist.

„Wir sind von Anfang an mit einem Superspeed unterwegs gewesen und bis auf das Hoppala auf der letzten Sonderprüfung lief alles so, wie wir es uns vorgestellt haben. Der Ausrutscher war ein Fehler von mit. Bei der Einfahrt in den Rundkurs hab ich in der 2. Runde nicht bedacht, dass das hinter den Historischen gestartete Hauptfeld beim Cutten Split und Dreck auf die Fahrbahn befördert hat. Auf diesem Mischmasch bin ich ausgerutscht und habe ein Marterl mit der rechten Seite getroffen. Ein Betonbrocken fiel auf unsere Motorhaube und meine Beifahrerin musste aussteigen und abräumen. Halbblind – die Lichtgalerie und der rechte Scheinwerfer waren kaputt – fuhren wir die die Prüfung zu Ende, ein Nachtflug.“

Trotzdem überwog am Ende die Freude bei Panhofer/Schweiger: „Vor uns sind nur Zweiliter-Autos. Wir haben von Anfang an attackiert und waren im 5. Gang sehr oft am Begrenzer, auch im Wald bergab. Das Auto war perfekt – ein Dankeschön an das Team – und auch wir im Auto haben bis auf den Ausrutscher keinen Fehler gemacht. Mit unserem Toyota Corolla, der schon 30 Jahre auf dem Buckel hat, sind uns natürlich Grenzen gesetzt, aber mit einem exakten Schrieb und einer zügigen Fahrweise kann man auch vorne ein wenig mitmischen“, war der Standortleiter von Toyota Mitterbauer in Perg sehr zufrieden.

Zum Saisonabschluss ist noch der Start bei der Waldvierte Rallye am 8./9. November geplant. Panhofer: „Am Auto sollte es nicht liegen, im Grunde genommen ist es nur ein gröberer Parkschaden.“

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