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Quali-Bestzeit für Kajetanowicz

Der Pole Kajetan Kajetanowicz erzielte die schnellste Zeit auf der Qualifying Stage, während Nasser Al-Attiyah mit Defekt liegenblieb.

Fotos: Lotos Rally Team

Der Ford Fiesta RRC des Katari stoppte aufgrund eines technischen Defekts bereits kurz nach dem Start der von Regen beeinflussten 4,47 km langen Quali-Prüfung. "Der Motor hat sich nach 500 Metern auf der Prüfung einfach abgeschaltet" sagte der dreifache Zypern-Sieger Nasser Al-Attiyah. "Ich denke wir haben ein Problem mit der elektronischen Steuereinheit. Sobald das Auto wieder abgekühlt ist, lässt sich der Motor wieder starten, aber zum Glück ist es heute passiert und nicht morgen. Jetzt müssen wir versuchen, den Defekt zu beheben."

Letztendlich konnte Al-Attiyah die Prüfung nach knapp dreißig Minuten doch noch beenden, ist nun aber mit der Situation konfrontiert, erst als letzter der Prioritätsfahrer seine Startposition auswählen zu dürfen, was wohl dazu führen wird, dass er die erste Etappe als "Straßenfeger" in Angriff nehmen muss.

Keine derartigen Probleme hatte Kajetan Kajetanowicz im Ford Fiesta R5, dessen Zeit von 2:56,897 unerreicht blieb. "Diese Prüfung war den eigentlichen SP nicht allzu ähnlich, weil diese sehr schnell war, die Rallye selbst aber eher nicht – aber es war ein netter Test", sagte der Pole nach der Qualifying Stage.

Yazeed Al-Rajhi schaffte in seinem Fiesta RRC die zweitbeste Zeit, und Robert Consani beeindruckte als Dritter. "Mir hat diese Prüfung gefallen, sie ist sehr schnell und leicht zu fahren. Es wird eine lange Rallye, aber ich habe ein gutes Gefühl im Auto", sagte der Franzose.

Hinter dem Viertschnellsten, Khalid Al-Qassimi im Citroën DS3 RRC, lagen Rallye-EM-Titelanwärter Craig Breen sowie Bruno Magalhães in ihren Peugeot 208 T16 auf den Plätzen fünf und sechs. "Es war ziemlich unberechenbar", sagte Al-Qassimi. "Im ersten Abschnitt musste man wegen Niederschlags vorsichtig sein. Im Mittelteil war's rutschig, und gegen Ende gab's tiefe Spurrillen und Felsbrocken neben der Fahrbahn."

Breen: "Wir hatten zu Beginn der Prüfung ein kleines Problem, aber es war alles in Ordnung. Ich bin recht zufrieden, recht glücklich, aber es war ganz schön holprig da draußen." Sein Markenkollege Magalhães gab überdies zu Protokoll, dass der Turbomotor seines 208 T16 wohl ein Problem mit dem Abblasventil hatte.

Rallye-EM, Zypern, Qualifying Stage:

 1.  Kajetanowicz    2:56,8
2. Al-Rajhi + 0,2
3. Consani + 1,1
4. Al-Qassimi + 2,7
5. Breen + 3,3
6. Magalhães + 5,8
7. Orsak + 7,7
8. Puskhar + 10,2
9. Hudec + 10,2
10. Tlustak + 12,7
11. Al-Attiyah + 23:54,7

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