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ORM: Lavanttal-Rallye

Königsprüfung als Jubiläumsgeschenk

Für die 40. Lavanttal-Rallye wurde die 27 km lange Sonderprüfung Schönweg - Thürn nach neun Jahren wieder ins Programm aufgenommen.

Fotos: Harald Illmer

In Wolfsberg ist alles startklar für das große Jubiläumsfest, das sich "40. Lavanttal-Rallye" nennt und ab Freitag zur Austragung kommt. 93 Teams haben sich beworben, um daran teilzunehmen, was Organisationschef Gerhard Leeb mit Freude zur Kenntnis nimmt: "Das Nennergebnis ist nicht nur von der Quantität, sondern auch von der Qualität her großartig. Die Lavanttal-Rallye ist halt auch nach 40 Jahren noch immer ein absolutes Zugpferd in Österreich."

Deshalb gibt es heuer auch ein besonders Zuckerl für die Starter: "Die Sonderprüfung Schönweg - Thürn ist die Königsprüfung der Rallye. Diese wurde vor neun Jahren zum letzten Mal gefahren und ist heuer dank der Genehmigung des Bürgermeisters von St. Andrä, Peter Stauber, extra anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums wieder aufgemacht worden", so Leeb.

Der Wertungsabschnitt Schönweg - Thürn führt über 27 Kilometer und ist am Samstag als zehnte und abschließende zwölfte Prüfung – also auch als Powerstage, auf der es Extrapunkte zu holen gibt – zu absolvieren. "Ich denke, dass sich da die Rallye erstscheiden wird", hofft Gerhard Leeb auf ein möglichst lange offenes Endergebnis.

Die 40. Lavanttal-Rallye zählt als zweiter Lauf zur österreichischen Rallyemeisterschaft, zur 2WD-Meisterschaft, zur Juniorenmeisterschaft, zum österreichischen Rallyecup der OSK, zur historischen Staatsmeisterschaft, zum historischen Rallyecup, zum Opel-Rallyecup, zum internationalen Mitropa-Cup und erstmals zum neu gegründeten M1 Rallye Masters.

In der Topklasse ORM dürfen sich die Fans neben vielen anderen Topautos besonders auf die spektakulären World Rally Cars von Titelfavorit Hermann Neubauer, Gerwald Grössing (beide Ford Fiesta WRC) oder dem Schweizer Urs Hunziker (Mini Cooper WRC) ebenso freuen wie auf die R5-Škodas von Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager oder dem deutschen Vizechampion Fabian Kreim.

Im 2WD-Championat geht der junge Oberösterreicher Simon Wagner (Citroën DS3 R3) als Favorit in den zweiten Lauf, doch es gibt einige Spitzenpiloten, die ihn in Wolfsberg besiegen wollen. Zum einen sein Bruder und Markenkollege Julian Wagner, zum anderen Daniel Wollinger (Renault Clio Maxi) oder auch Titelverteidiger Michael Böhm, der heuer in einem Opel Adam R2 sitzt. In der Junioren-ÖM steigt die junge Garde auf Gas: die Wagner-Brüder, Christoph Zellhofer, Luca Waldherr, Roland Stengg. Mit Kristof Klausz und Christoph Lieb sind auch die beiden Erstplatzierten der vorjährigen Meisterschaft im Lavanttal dabei.

In der historischen Rallyemeisterschaft und im historischen Rallyecup kommt es zum Treffen der rotweißroten Porsche-Giganten: Zu Johannes Huber und Willi Rabl gesellt sich im Lavanttal noch Karl Wagner, ehemaliger Histo-Staats- und -Europameister, hinzu. Bernhard Engelmann, Gerhard Openauer und Ossi Posch werfen sich mit ihren Ford Escorts RS2000 ebenso in die Schlacht wie die Kärntner Walther Stietka (VW 1302) und Ferdinand Mitterbacher (Opel Ascona B).

Im Rallyepokal der OSK sind die meisten Kärntner Lokalmatadore vertreten: Helmut Klösch, Norbert Liebert, Andreas Mörtl (alle Mitsubishi Evo IX), Alfred Kramer (Mitsubishi Evo 6.5), Gerhard Just, Robert Surtmann (beide Mitsubishi Evo VI), Rene Thiede (Peugeot 306 RS), Dominik Schilcher (Ford Fiesta ST), Günther Joham und Erich Krautberger (beide BMW 325i).

Der internationale Mitropa-Cup stellt mit über 30 Fahrern das größte Starterfeld. Der für Kroatien startende Ungar Krisztian Hideg (Mitsubishi Evo IX) kommt als Cupführender nach Kärnten. Er muss sich auf harte Konkurrenz durch das deutsche Duo Hermann Gaßner (Mitsubishi Evo X) und Manuel Kössler (Subaru Impreza) einstellen.

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