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ORM: Skoda Rallye Liezen

Franz Panhofer muss Start absagen

Nach Ausfällen des Beifahrers und Chefmechanikers blieb Franz Panhofer keine andere Wahl, als seine Liezen-Nennung zurückzuziehen.

Bildquelle: Team

Update, 22. Sept. 2016:

Nachdem zuerst Co-Pilot Richard Gollatsch aus beruflichen Gründen wegen der Erkrankung eines Kollegen seine Teilnahme an der Škoda Rallye Liezen sausen lassen musste, erkrankte mit Roman Steinbauer nun auch der Chefmechaniker. Daher gab nun auch Franz Panhofer selbst w.o.

"Ich habe krampfhaft versucht, für Richard einen Ersatzmann zu finden, doch auch Harry Auer und Manfred Bachmayr, die schon mit mir gefahren sind, und zu denen ich Vertrauen habe, haben keine Zeit; jetzt auch noch der Ausfall von Roman, das war zu viel. Schweren Herzens musste ich also meinen Start in Liezen absagen. Es tut mir richtig leid", erklärt Panhofer.

Franz Panhofer wird die Saison mit der Herbstrallye Dobersberg, dem Finallauf der Austrian Rally Challenge 2016, am 8. Oktober beenden.


Ursprünglicher Artikel

Panhofer als "Hecht im Karpfenteich"?
Franz Panhofer (Toyota) möchte in Liezen bei den historischen Fahrzeugen trotz seines Leistungsdefizits "Hecht im Karpfenteich" spielen.

Franz Panhofer und Richard Gollatsch sehen sich bei der Liezen-Rallye, dem vorletzten Lauf zur österreichischen Rallyemeisterschaft 2016, in einer neue Rolle. Sie wollen "Hecht im Karpfenteich" der historischen Fahrzeuge sein – ein gewagtes Unternehmen, bringen sie mit dem Toyota Corolla AE86 doch das schwächste Auto an den Start. Doch Panhofer ist zuversichtlich, dass er sein Vorhaben umsetzen kann und sich in der Gesamtwertung vor dem einen oder anderen platzieren kann.

"Nach unseren Crash bei der Wechselland-Rallye war unser Ziel, so schnell wie möglich zu alter Stärke zurückzufinden. Bei der Rallye Weiz stand daher Sicherheit an oberster Stelle, was uns mit dem 36. Gesamtrang auch gelungen ist. Bei der 1. Perger Mühlstein-Rallye wollten wir wieder richtig schnell zu fahren, Speed machen, was ebenfalls gelang. Die 24. Gesamtzeit auf SP 1 und die Steigerungen von Prüfung zu Prüfung, bis zu 25 Sekunden, dokumentiert das. Darauf wollen wir in Liezen aufbauen, der Crash im Wechselland ist abgehakt, wir schauen weiter nach vorne", sagt Panhofer.

In Liezen bauen Panhofer/Gollatsch aber nicht nur auf ihre eigene, wiedergewonnene Stärke, sondern auch auf die neue "Stärke" ihres Toyota-Oldtimers. Panhofer: "Wir haben sehr viel am Fahrwerk gearbeitet, können jetzt eine feinere Einstellung fahren und den Grenzbereich erweitern, das Auto liegt viel ruhiger." Sein "Schlachtplan": Locker angehen, gleich wie im Mühlviertel schnell Speed finden und den Tag vernünftig einteilen. "Fast 143 SP-Kilometer am Stück sind nicht ohne, das wird ein langer und anstrengender Tag, da heißt es vernünftig bleiben", meinte Panhofer, der sich gutes Wetter wünscht, um seine Vorstellungen auch wirklich umsetzen zu können.

Die Liezen-Rallye 2016 wird am Freitag, 23. September, um 20:15 Uhr mit einer Super Special Stage auf dem Stadtrundkurs in Liezen (4,81 Kilometer) eröffnet. Am Samstag, 24. September, stehen zwölf weitere Sonderprüfungen auf dem Programm. Zieleinlauf ist um 20:15 Uhr in Liezen vor dem Kulturhaus.

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