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Austrian Rallye Legends 2016

Erste Informationen zu den ARL 2016

Das 2016er-Sujet der Austrian Rallye Legends zeigt den Nachbau des in der Saison 1983 von Sepp Haider pilotierten Mercedes 500 SL.

Titelbild: Harald Illmer

Die Austrian Rallye Legends präsentieren zu Jahresbeginn das neue Sujet für die bereits dritte Ausgabe der historischen Veranstaltung, die von 15. bis 17. September 2016 in Oberösterreich und der Steiermark abgehalten wird. Das Bild zeigt Jürgen Stehr von der Gruppe "Slowly Sideways" in einem Mercedes 500 SL. Es wird sämtliche offizielle Papiere des historischen Rallyeevents zieren und auch als Plakat für die Austrian Rallye Legends 2016 Verwendung finden.

Das Konzept der ARL-Veranstalter wird 2016 fortgesetzt und erneut weiterentwickelt: Am Freitag wird in Oberösterreich, in der Pyhrn-Priel-Region, gefahren; am Samstag steht das steirische Gesäuse auf dem Programm, wo eine neue, zusätzliche Sonderprüfung geplant ist. Auch die beliebte Fanmeile in Admont wird weiter verfeinert und ebenso wie das ARL-Rallyeradio 2016 seine Fortsetzung finden. Hinzu kommen andere fixe Errungenschaften der Austrian Rallye Legends, etwa der Fotowettbewerb oder eine Smartphone-App.

1982/83: Mercedes 500 SL mit Haider/Diekmann

Mercedes hatte sich zu Beginn des Jahres 1981 werksseitig aus dem professionellen Rallyesport verabschiedet. Die Scuderia Kassel setzte aber weiterhin die großvolumigen Limousinen ein. In den Jahren 1982 und 1983 war der silberne Mercedes 500 SL mit dem Kennzeichen KS–CC 250 fester Bestandteil in der deutschen Rallyemeisterschaft. Gefahren wurde er vom Österreicher Sepp Haider, dem entweder der im Vorjahr verstorbene Peter Diekmann oder sein früherer Co-Piloten Jörg Pattermann ansagte. Bei der Deutschland-Rallye 1982 belegten Sepp Haider und Peter Diekmann den zweiten Gesamtplatz.

2008: Mercedes-500-SL-Nachbau durch Stehr

Jürgen Stehr aus Hessen ist seit vielen Jahren treuer Fan von "Slowly Sideways" und jemand, der im deutschen Rallyesport einiges bewegt – sei es als Ausrichter des Storndorfer Rallyesprints, in der Nachwuchsförderung oder durch Fahrzeugleihgaben. Von Sepp Haider über Franz Wittmann bis hin zu Björn Waldegård, sie alle haben schon in den seinen Autos Platz genommen. Stehr war schon in Besitz eines Safari-Nachbaus eines Mercedes 450 SLC, als er sich dazu entschied, diesen 500 SL aufzubauen. 2008/2009 entstand der Fünf-Liter-Benz, ohne Kosten und Mühen zu scheuen. Der SL-Nachbau entstand nach dem Vorbild des Haider-Autos aus der deutschen Meisterschaft 1983.

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