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Rallye-WM: News

Walisischer Wald darf benutzt werden

Ein neuer Vertrag erlaubt die Nutzung der Forstwege in Wales, womit die Zukunft der Rally GB für drei weitere Jahre gesichert wäre.

Die Zweifel über die Austragung der Großbritannien-Rallye, die vom 27. bis 30. Oktober 2016 in Wales stattfindet, sind ausgeräumt. Ein neuer Vertrag für die Benutzung der Waldwege, die im Besitz der walisischen Regierung sind, wurde unterzeichnet. Im vergangenen Mai war bekannt geworden, dass die Behörde "Natural Ressources Wales" die Benutzungsgebühren um fast 100 Prozent erhöhen wollte. Die damalige Begründung lautete, dass man damit lediglich die Kosten für die Reparatur der Wege, die durch die Rallye beschädigt werden, abdecken möchte.

NRW betreut die meisten Wälder, die im walisischen Rallyesport verwendet werden. Da es keine Vereinbarung zwischen NRW und der Motor Sports Association (dem britischen Verband) gab, waren alle künftigen Veranstaltungen in den Wäldern Wales fraglich. Nun wurde ein neuer Dreijahresvertrag zwischen NRW und MSA unterzeichnet, der zumindest die Austragung des Rallye-WM-Laufs garantieren sollte.

Tim Jones, der bei NRW für die Wälder im Norden und der Mitte der Nation zuständig ist, sagt: "Die Waldstraßen, die wir für die Rallye verwenden, haben Kultstatus erreicht. Wir hoffen, dass dieser neue Vertrag ein positives Zeichen für die Rallyeszene ist. NRW und MSA pflegen weiterhin eine gute Partnerschaft. Wir arbeiten zusammen, damit dieses wichtige Sportereignis auch in Zukunft stattfinden kann." MSA-Chef Rob Jones fügt hinzu: "Dieser neue Dreijahresvertrag bestätigt das Vertrauen zwischen MSA und NRW. Es ist die ideale Plattform, um weiterhin auf Kilometergebühren zu setzen und die breite Partnerschaft zwischen unseren Organisationen fortzusetzen."

Nationale Veranstaltungen sind aber weiterhin fraglich, denn der neue Vertrag umfasst nur die Wales Rally Great Britain. Mittlerweile wurde die Kampagne Rally4Wales gegründet, welche der NRW vorgeschlagen hat, sich nach jeder Rallyeveranstaltung um die Straßen zu kümmern und die Kosten für deren Wiederherstellung zu übernehmen. Dieser Vorschlag wird derzeit von MSA, NRW und Rally4Wales diskutiert.

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