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ORM: Lavanttal-Rallye

Zellhofer kämpfte an zwei Fronten

Erstens mit dem Rhythmus auf der Strecke und mit Magenproblemen im Spital. Schlussendlich beendete ein vorzeitiger Ausritt die Ambitionen des Rookies.

Fotos: Harald Illmer, Daniel Fessl

Nach einem erfolgreichen Auftakt bei der Rebenland-Rallye in der Steiermark durfte das Duo Christoph Zellhofer/Andre Kachel hoffen, auch bei der 40. Lavanttal-Rallye in Kärnten wieder in der Meisterschaft anzuschreiben. Als fahrbarer Untersatz kam wieder der bewährte Suzuki Swift S1600 zum Einsatz.,

Aber nicht der Wagen bereitete im Verlauf der Rallye Probleme, sondern der Fahrer selbst hatte schon am ersten Tag mit für ihn ungewohnten Schwierigkeiten zu kämpfen: „Ich habe ganz einfach nicht in die Rallye hinein gefunden. Die äußeren Umstände waren durch die heftigen Regenfälle noch erschwert, ich habe durch die vielen Wechsel auf der Strecke keinen Rhythmus gefunden. Dabei war unser Auto sehr gut vorbereitet und lief perfekt. Nach dem ersten Tag lag ich in der 2WD-Wertung an zehnter Stelle und in der Junioren-Staatsmeisterschaft war ich als Vierter sogar noch besser platziert.“

Danach begannen aber gesundheitliche Probleme für den Rookie: „Ich bin um halb vier Uhr in der Früh mit heftigen Bauchschmerzen aufgewacht, meine Freundin brachte mich in das Landesklinikum Wolfsberg, wo mir von den diensthabenden Ärzten Infusionen verabreicht wurden. Auf weitere Behandlungen konnte mich dann aber nicht mehr einlassen, weil der Start in den 2. Tag der Rallye unmittelbar bevorstand. Ich verließ deshalb auf eigenen Wunsch das LKH und startete in der Früh in die Rallye. Gesundheitlich habe ich mich wieder absolut wohl gefühlt.“

Leider konnte dadurch aber ein angedachtes Reifenprogramm nicht umgesetzt werden, weil dazu keine Zeit mehr war: „Trotzdem gelang es mir, einige gute Zeiten in der 2WD-Wertung zu erzielen. Nach der Sonderprüfung 8 lag ich bei den 2WD`s an siebenter Stelle und bei den Junioren auf dem sehr guten zweiten Platz. Dann kam die SP 9. In einer langsamen Linkskurve auf Schotter war ich ganz einfach zu schnell, der Wagen rutschte in der Mitte der Kurve auf dem Split weg, und ich flog von der Straße direkt in einem Baum. Damit war die Rallye für uns vorzeitig beendet. Schade, denn ich habe mir Chancen auf weitere Meisterschaftspunkte ausgerechnet.“

Der nächste Rallye-Start von Christoph Zellhofer und Andre Kachel ist bei der Wechselland -Rallye Ende April im Raum Pinggau.

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