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ORM: Skoda Rallye Liezen Simon Wagner Citroen DS3 2016

Simon Wagner ist Junioren-Staatsmeister

Mit seinem 2WD-Sieg krönte sich Simon Wagner in Liezen zum Junioren-Staatsmeister. In der ORM2WD fehlen nur noch zwei Punkte auf Wollinger.

Fotos: Dominik Fessl

Mit einem Vorsprung von mehr als zwei Minuten konnten Simon Wagner und Ursula Mayrhofer bei der Skoda Rallye Liezen im Wurmbrand Racing Citroen DS3 R3 einen überlegenen Sieg in der ORM2WD einfahren und auch im Gesamtergebnis mit Platz vier ein unübersehbares Rufzeichen setzen.

Mit diesem Triumph krönte sich Simon Wagner eine Rallye vor Saisonende zum neuen Junioren-Staatsmeister – für den Champion der Austrian Rallye Challenge 2013 ist es der erste Staatsmeistertitel seiner Karriere.

Im Ziel jubelte der Oberösterreicher: „Das ist sensationell! Danke an das gesamte Team, ganz besonders natürlich an Teamchef Manuel Wurmbrand, der DS3 R3 läuft wie ein Glöckerl - vielen Dank auch an meine Eltern, die Sponsoren und an die Ursi (Copilotin Ursula Mayrhofer) – sie hat einen Superjob gemacht!“

Mini-„Arganil“ brachte entscheidenden Vorsprung

Am frühen Samstagmorgen konnten Simon und Ursula den Grundstein für den sensationellen Sieg setzen: Im dichten Nebel konnte man auf der ersten Samstagsprüfung satte 20 Sekunden Vorsprung herausfahren – Erinnerungen an den Husarenritt des zweifachen Weltmeisters Walter Röhrl, bei der Portugal-Rallye 1980 auf der Sonderprüfung Arganil werden da unweigerlich geweckt…

 Simon Wagner Citroen DS3 2016

Simon lacht: „Ich will mich natürlich nicht mit einem Walter Röhrl vergleichen – aber so in der Art kann man sich unseren Nebelritt durchaus vorstellen. Wir waren auf der ersten Prüfung wirklich recht munter unterwegs, da hat natürlich auch unser perfekter Aufschrieb geholfen – so konnten wir gleich einmal 20 Sekunden Vorsprung herausfahren. Da war ich wirklich happy – und wenn es am Beginn eines Tages gut läuft, dann läuft es am restlichen Tag eigentlich auch immer gut.“

Showdown in der ORM2WD: Nur noch zwei Punkte fehlen

Und zwar ziemlich gut: Neun von zwölf tatsächlich gefahrenen Sonderprüfungen (SP10 wurde neutralisiert) konnte Simon Wagner mit der ORM2WD-Bestzeit abschließen, darunter auch die Powerstage, die ihm drei Zusatzpunkte einbrachte. Grandios ist auch der vierte Gesamtrang: Lediglich die beiden World Rally Cars von Hermann Neubauer und Gerwald Grössing sowie Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager im R5 waren schneller als das Duo Wagner/Mayrhofer.

Nicht ohne Stolz kommentiert Simon: „Dass wir jetzt auch noch in der Gesamtwertung Platz vier belegen konnten – hinter den drei Großen – ist eigentlich das absolute Maximum, was für einen 2WD-Fahrer möglich ist.“

In der ORM2WD ist für Simon Wagner weiterhin alles möglich: In der Staatsmeisterschaft für zweiradgetriebene Fahrzeuge sorgte Simon für einen spannenden Showdown – zum Saisonfinale im Waldviertel kommt Wagner mit lediglich zwei Punkten Rückstand auf den führenden Daniel Wollinger.

Julian Wagner: Motorschaden nach Führung im Markencup

Auch für Bruder Julian Wagner, der mit Copilot Jürgen Heigl erneut einen Opel Adam R2 bewegte, begann die Rallye ausgezeichnet: Nach dem ersten Durchgang, nach insgesamt vier Sonderprüfungen, lag er in der ORM2WD direkt hinter Simon auf Platz zwei, im Markencup lag er damit sogar in Führung.

Diese behielt er auch bis zur sechsten Prüfung – auf SP7 jedoch, dem Rundkurs Weißenbach, kam das jähe Ende: „Plötzlich war die Leistung weg, es spritzte Öl auf die Windschutzscheibe – letztendlich hatten wir einen Motorschaden.“ Für die Waldviertel-Rallye möchte Julian nun das nötige Budget organisieren, um erneut im Adam R2 antreten zu können: „Das Auto liegt mir, da ist noch einiges möglich!“

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