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WRC: Polen-Rallye

Youngster Suninen lässt aufhorchen

Wieder hat ein junger Finne ein Ausrufezeichen in der Rallye-WM gesetzt: Seinen ersten Einsatz im WRC beendete Teemu Suninen auf P6.

Das Debüt von Teemu Suninen ist im Schatten des Kampfes um den Sieg in Polen beinahe ein bisschen untergegangen. Der 23jährige Finne ist dort zum ersten Mal bei einer Rallye am Steuer eines Ford Fiesta WRC gesessen, doch von Nervosität und irgendwelchen Anpassungsschwierigkeiten war nicht allzu viel zu merken. Bei schwierigen, weil teils nassen Bedingungen fuhr der Youngster von Beginn an in der Spitzengruppe mit und landete am Ende auf einem mehr als achtbaren sechsten Platz.

Ohne seinen Dreher auf der Powerstage hätte es sogar Gesamtrang fünf sein können, der stattdessen an Stéphane Lefebvre (Citroen) ging. Dennoch beeindruckte Suninen, der aus dem Nachwuchsprogramm von Toyota kommt, unter anderem mit einer Bestzeit auf SP 7. Nach Esapekka Lappi, ebenfalls Finne und Toyota-Youngster, schickt sich nun also ein weiterer junger Landsmann an, die Rallye-WM zu erobern.

"Durch einen kleinen Fehler auf der letzten Sonderprüfung noch einen Platz zu verlieren, ist enttäuschend, aber so läuft es manchmal. Insgesamt war es ein gutes Wochenende für uns", lautete Suninens Fazit. "Wir haben viel gelernt, und die Bestzeit am Freitag war eine schöne Sache. Wir haben immer wieder gezeigt, dass wir schnell sind. Jetzt müssen wir daran arbeiten, dass uns dass am ganzen Wochenende gelingt. Ich will mich verbessern und freue mich auf meine Heimrallye in Finnland, wo ich hoffentlich den nächsten Schritt machen kann."

Das hofft auch Teamchef Malcolm Wilson, der nach der Rallye voll des Lobes über seinen Schützling war: "Das war ein sensationelles Debüt von Teemu im World Rally Car. Er ist ein sehr talentierter Youngster mit eine Menge Potenzial, was die Bestzeit auf seiner erst sechsten Prüfung gezeigt hat. Der sechste Platz beim Debüt ist fantastisch."

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