RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4 2018

Zellhofer feiert seine Premiere im R5

Juniorenstaatsmeister Christoph Zellhofer fährt mit Co-Pilotin Christina Ettel bei der Rallye W4 einen Ford Fiesta R5 von ZM Racing.

Foto: Alfred Domes

Vor wenigen Wochen feierte der 21jährige Niederösterreicher Christoph Zellhofer einen sehr positiven Abschluss in der heimischen 2WD-Meisterschaft. Er wurde Juniorenstaatsmeister, holte sich den 2WD-Vizetitel und wurde ORC-2000-Gesamtsieger. Für den Rookie war die Saison 2018 mit dem Suzuki Swift S1600 somit das erfolgreichste Jahr in seiner bisherigen Motorsportkarriere.

Diese Erfolgsbilanz belohnt nun sein Vater und Boss des ZM Racing Team Max Zellhofer, selbst überaus erfolgreicher Motorsportler; heute noch manchmal sehr schnell aktiv, stellt er ihm für die nicht zu einer Meisterschaft zählende Rallye W4 erstmalig einen Ford Fiesta R5 zur Verfügung: "Ich glaube, diese R5-Premiere hat sich Christoph durchaus verdient. Er hat sich heuer im Verlaufe der Saison ständig gesteigert, hat seinen Rennspeed erhöht und hat auch auf gröbere Fehler bei den einzelnen Rallyes verzichtet."

Am Beifahrersitz wird diesmal Christina Ettel, die charmante Gattin von Bernhard Ettel, der bei dieser Rallye mit Hermann Neubauer unterwegs sein wird, für die Ansage sorgen. Somit kann Zellhofer dieser Premiere sehr positiv entgegenblicken: "Ich freue mich natürlich über das Vertrauen, dass mir ZM Racing damit entgegenbringt. Diese Rallye W4 möchte ich ganz einfach genießen und natürlich auch dabei lernen, mit einem solchen 4WD-Auto umzugehen. Nachdem bei dieser Rallye der Schotteranteil sehr hoch ist, freue ich mich auf diese Aufgabe ganz besonders. Ich werde mir keinen Druck machen und versuchen, mich langsam an diese Umstellung zu gewöhnen. Das Resultat ist demnach für mich nur zweitrangig."

Neben Hermann Neubauer und Christoph Zellhofer wird von ZM Racing auch ein drittes Auto eingesetzt: Steuern wird den Suzuki Swift S1600 der Schwede Daniel Ernstedt. Der 48jährige hofft diesmal endlich ins Ziel zu kommen, da seine diesjährigen Starts mit anderen Teams in Deutschland, Österreich und den Niederlanden jeweils mit Ausfällen geendet haben.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye W4 2018

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Bericht

Simon Wagner lernt schon kärntnerisch!

Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer