RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4 2018

Gelungene „Revanche“ beim Saison-Finale

Nach dem Pech im Vorjahr war nun das Glück auf Hermann Neubauers Seite. Der Salzburger „schenkt“ Stamm-Co Ettel beim 50. gemeinsamen Start den Sieg.

Foto: Daniel Fessl

Noch im Vorjahr war das Waldviertel für Hermann Neubauer keine Reise wert: Nach dem sensationellen Kampf um die Verteidigung seines Meistertitels in der Rallye-ÖM musste der Salzburger ausgerechnet auf der letzten Sonderprüfung aufgrund einer gebrochenen Antriebswelle kampflos mit dem Vize-Titel Vorlieb nehmen – das Verlangen, erneut für eine Rallye ins Waldviertel zu kommen, hielt sich in Grenzen.

Dass Hermann Neubauer am Freitag dennoch am Start der ersten Sonderprüfung stand, war vor allem dem Engagement von Christian Mrlik geschuldet: Neubauers Konkurrent im Wettbewerb übernahm nämlich die Organisation der Rallye Wald4tel und stellte – trotz fehlendem Meisterschafts-Satus – eine tolle Veranstaltung auf die Beine, die Hermann Neubauer für die „Jubiläumsfahrt“ mit seinem Stamm-Co Bernhard Ettel nutzte: Mit Startnummer 50 ging man in die 50. gemeinsame Rallye.

Von Beginn an gelang es dem Duo, den ZM-Racing Ford Fiesta R5 im Kampf um die Führung zu positionieren, wenngleich es für das Team rund um Max Zellhofer viel Arbeit gab: „Wir haben einiges in Sachen Set-Up probiert, dann kamen auch noch recht ungewohnte Technik-Troubles hinzu“, erzählt Hermann Neubauer, dessen Mechaniker dabei eine sensationelle Leistung ablieferten: „Wir haben einiges getauscht, unter anderem Steuergerät und Getriebe, vielen Dank ans Team dafür!“

Im Gegenzug zeigten Neubauer/Ettel auf den wunderschönen Schotter- Sonderprüfungen im Großraum Horn/Langenlois eine fehlerfreie Performance, wobei man in diesem Jahr dann auch das glückliche Ende für sich hatte und über den Gesamtsieg jubeln durfte: „Dass meine beiden großen Konkurrenten im Kampf um den Sieg Pech hatten, tut mir natürlich leid, es wäre noch ein harter Fight geworden. So war es für mich allerdings auch nicht einfach, gegen Ende die Konzentration aufrecht zu erhalten. Dieser Sieg ist schon eine kleine Wiedergutmachung für das Pech vom Vorjahr. Vielen Dank an alle Fans, Freunde und Sponsoren, an meine Familie und an Bernhard Ettel für die wie immer perfekte Unterstützung. Zum 50iger ein Sieg, das hat sich Bernhard echt verdient! Ich hoffe, 2019 bekommt die Rallye ihren Meisterschafsstatus zurück, dann möchte ich auf alle Fälle wieder dabei sein!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye W4 2018

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

Mitropa Cup: Vorschau Rally Porec

24 MRC-Teams bei 27. Rally Porec

Erst zum zweiten Mal im Meisterschaftskalender vertreten, gehen 24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) bei der Rally Porec in Kroatien an den Start.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Schindelegger

Sensationeller EHRC-Start in Fafe

Das Rallyeteam Schindelegger hat in Fafe bei der historischen Schotter- Europameisterschaft mit Gesamtplatz 6 einen Traum-Saisonstart hingelegt.

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.