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WRC: Finnland-Rallye

Hyundai in Finnland noch ohne Podium

Die Südkoreaner haben am Hyundai i20 WRC gearbeitet, um wettbewerbsfähig zu sein, und peilen trotz der Toyota-Stärke das Podium an.

Hyundai hat bei der Finnland-Rallye, dem schnellsten aller WM-Läufe, noch keine einzige Podestplatzierung geholt. Um diese Negativserie endlich zu brechen, hat der koreanische Hersteller Verbesserungen an Aerodynamik und Fahrwerk vorgenommen. Laut Motorsportchef Andrea Adamo hat das Team alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit das Auto in Finnland wettbewerbsfähig sein wird.

"Auf Korsika war es dasselbe: Dort wurde uns auch gesagt, dass wir nicht mithalten können. So war es auch im Unternehmen", sagte Adamo, der diese Einstellung nicht akzeptieren will. Er sei bereit, Niederlagen hinzunehmen, wenn das Team alles gegeben habe, doch frühzeitig aufzugeben komme für ihn nicht in Frage: "Wir müssen überall wettbewerbsfähig sein. Das haben wir vor Korsika geschafft, und das schaffen wir auch vor Finnland."

Im Rahmen des Reglements habe Hyundai laut Adamo alles getan, um den i20 WRC auf die schnelle Schotterrallye vorzubereiten; ob das genügen werde, wisse er zwar nicht, er hoffe aber, es endlich in die Top 3 zu schaffen.

Thierry Neuville, der als WM-Dritter nach Finnland gereist ist, rechnet mit einer schwierigen Rallye, da er starke Toyotas erwarte: "Ihr Auto wurde auf diesen Straßen gebaut, und deshalb wird es schnell sein. Wir mussten einige Veränderungen am Fahrzeug vornehmen; mal schauen, wie das funktionieren wird."

Der neben Neuville und Toyota-Speerspitze Ott Tänak Dritte im Titelkampf, Citroën-Pilot Sébastien Ogier, möchte nicht schon vor der Veranstaltung das Handtuch werfen: "Ich werde kämpfen und versuchen, mit den Toyotas mitzuhalten. Weil ich hinter ihnen starte, werde ich attackieren. Das ist mein Plan für Finnland."

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