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ARC: Kärnten-Rallye

Ungarns Daniel Fischer gewinnt den Krimi von Althofen!

Der ungarische Subaru-Pilot Daniel Fischer feiert bei der Kärnten-Rallye den ersten Gesamtsieg seiner Karriere – nachdem am wechselhaften Nachmittag ausgerechnet Michael Kogler (sein Citroen DS3 R3 hat nur 2WD/Zweiradantrieb!) und Vorjahressieger Günther Knobloch (heuer erstmals nach M1/Serienreglement mit weniger Drehmoment) für ein spannendes Finale sorgten.

Foto: Harald Illmer

Franz Hribernik, seit 30 Jahren CEO jener Werkzeugfirma, die sowohl die Kärnten-Rallye als auch Kogler unterstützt, wollte eigentlich mittags die Heimreise antreten, doch nachdem sein Pilot Michael Kogler in der „rasenden Werkzeugkiste“ nur wenige Sekunden zurückliegend Siegchancen hatte, erklärte Hribernik begeistert: „Jetzt kann ich unmöglich heimfahren, ich muss hier bleiben und unserem Team die Daumen drücken!“

ALTHOFEN-KRIMI: Kogler macht aus 25 nur noch 3,3s!
Nach SP 3 lag Daniel Fischer exakt 25 Sekunden vor Michael Kogler. Doch der drehte mächtig auf, markierte Kogler im technisch unterlegenen, zweiradangetriebenen Citroen zwei sensationelle Gesamtbestzeiten (jene auf SP 6 im nachlassenden Regen), sodass ihm vor dem letzten „Ringerl“ lediglich 3,3 Sekunden auf den Ungarn Daniel Fischer im bärenstarken Allrad-Subaru fehlten!

Vorjahressieger Günther Knobloch, heuer auf einem seriennahen M1-Mitsubishi unterwegs, konnte ebenfalls eine Bestzeit in den Asphalt stanzen, ihm fehlten nur 7,0 Sekunden. Knobloch ist Initiator der M1 Rallye-Masters, die Serienautos sollen die Kosten senken – im Vorfeld hat er „einen Top 10, wenn es sehr gut läuft einen Top 5-Platz“ als seinen Wunsch genannt. Mit dem viertplatzierten Mountainbike-Ass Andi Wittmann landete ein weiterer M1-Pilot im Spitzenfeld.

VIELE AUSFÄLLE! Zu den zahlreichen Ausfällen zählt auch Favorit Gerald Rigler, der mit ausgerissenem Rad aufgeben musste, nachdem er auf SP1 und SP2 die Bestzeit fuhr. Technikprobleme gab es am neu aufgebauten M1-BMW von Andi Aigner, Lokalmatador Alfred Kramer verlor am Morgen gleich einmal mehrere Minuten, als er „etwas zu lang gecutet“ hatte , dabei einen Stein getroffen und sich einen Reifenschaden zugezogen hatte…

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