RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Waldviertel-Rallyesprint

Starke Vorstellung von Christoph Zellhofer

Der Rookie holt beim Waldviertel-Rallyesprint einen Junioren- und einen Klassensieg, außerdem wird er mit Christina Ettel zweitbester Pilot in der 2WD-Wertung, Achter Gesamt und in der Austria Rallye Challenge Wertung Dritter.

Fotos: Daniel Fessl

Nach einer längeren Durststrecke kehrte Christoph Zellhofer, diesmal mit der kurzfristig für den verhinderten Andre Kachel eingesprungenen Christina Ettel am Beifahrersitz, beim erstmals ausgetragenen Waldviertel Rallyesprint in Langenlois wieder auf die Erfolgsspur zurück.

Mit einem von ZM-Racing bestens vorbereiteten Suzuki Swift S1600 holte er sich bei dieser Sprintrallye den Sieg in der Junioren Fahrerwertung, gewann die Klasse 4, wurde hinter Michael Kogler zweitbester Pilot in der 2WD-Wertung und konnte sich in der Gesamtwertung der Rallye auf dem sehr guten achten Rang einreihen. Darüber hinaus wurde Christoph in der Austria Rallye Challenge Wertung ausgezeichneter Dritter.

Zu dieser positiven Entwicklung meinte Christoph Zellhofer selbst: „Diese Leistungssteigerung kam für mich gerade rechtzeitig vor der zur ÖM zählenden Schneebergland Rallye. Ich habe gewusst, dass ich nach wie vor recht schnell Autofahren kann. Aber in letzter Zeit waren es immer Kleinigkeiten die eine bessere Bilanz verhindert haben. Für mich war der Start beim Waldviertel Sprint eine gelungene Generalprobe für das Schneebergland, wo ebenfalls auf Schotter gefahren wird. Dort ist es natürlich ein wesentlich gröberer Schotter als beim Sprint, aber das Fahren vorher auf einem rollenden Untergrund bringt mir zusätzliche Sicherheit für Rohr im Gebirge. Außerdem konnten wir einige wichtige Einstellungen am Fahrwerk finden, die wir zukünftig verwenden können.

Teamchef Max Zellhofer über diesen wichtigen Einsatz: „ Ich bin richtig froh, dass wir jetzt die immer wiederkehrenden kleineren Schwierigkeiten in den Griff bekommen haben, einzig ist eine Motoraufhängung in Langenlois gebrochen, die wir aber rasch schweißen konnten. Für Christoph freut es mich ganz besonders, dass es jetzt wieder so läuft wie früher, damit steigert sich auch sein Selbstvertrauen.

Der nächste Einsatz von Christoph Zellhofer ist beim Suzuki Motorsport Cup mit drei Rennen am nächsten Wochenende auf dem Salzurgring, rallyetechnisch wird dies wieder bei der Schneebergland Rallye, Ende Juni der Fall sein.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Waldviertel-Rallyesprint

Weitere Artikel:

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.