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ARC: Mühlsteinrallye

Panhofer: Nagelprobe vor der Haustür

Franz Panhofer will bei der Mühlsteinrallye anschreiben, obwohl sie für ihn und seinen bejahrten Corolla eine Herausforderung ist.

Er kennt jeden Stein beim Vornamen, trotzdem ist die Mühlsteinrallye 2018 am 11. August im Raum Perg für Franz Panhofer und seinen bejahrten Toyota Corolla AE86 eine besondere Herausforderung, denn Panhofer, der bei seinem Saisonstart in Weiz kurz vor Ende wegen einer defekten Lichtmaschine aufgeben musste, geht im historischen Rallyecup mit einem neuen Beifahrer auf Punktejagd. Stamm-Co-Pilot Richard Gollatsch ist berufsbedingt verhindert, weshalb Christian Baier seinen Platz im Cockpit einnehmen wird. Der Niederösterreicher feierte 2001 sein Debüt mit Robert Reiterbauer und ist mit Kurt Pehersdorfer seit 2015 regelmäßig in der Austrian Rallye Challenge unterwegs. Bei der Weiz-Rallye war Baier ebenfalls als Einspringer mit Helmut Schwab dabei.

"Christian ist ein optimaler Ersatz für Richard, und ich hoffe, dass es uns gelingt, bei den Historischen für eine gute Show zu sorgen, um vorne mitmischen zu können", freut sich Panhofer auf seinen zweiten Start 2018. Dass die Rallye für den Perchtoldsdorfer Neuland ist, und er die Rallye vor seiner Haustür wie seine Westentasche kennt, lässt Panhofer kalt: "Ich fahre keine Rallye auf Sicht. Für mich und Richard ist die Ortskenntnis kein Kriterium, vielmehr der exakte Schrieb, nach dem wir fahren, und das wird auch mit Christian so sein."

Einen Vorteil sieht Panhofer allerdings für sich: Im Weiz konnte er Wettbewerbskilometer sammeln und sich an die Grenzen seines "neuen" Autos herantasten. "Wir waren beim Speed dabei und haben einige der PS-stärkeren Autos sehr geärgert – und vor allem, der Schrieb war perfekt", freut sich Panhofer auf sein Heimspiel.

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