RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Mühlsteinrallye

Rigler: Defekt verhindert Podestplatz

Gerald Rigler hatte sich für die Veranstaltung einiges vorgenommen, war er doch als Teilnehmer, Unterstützer und Hauptsponsor dabei.

Fotos: Daniel Fessl

Es war eigentlich alles angerichtet für eine Rallyeveranstaltung, wie man sie sich wünscht: Kaiserwetter, jede Menge Zuschauer und weitere Toppiloten, mit denen sich Rigler matchen wollte, doch leider kam alles anders: Schon Tage vor der Rallye machte sein Rücken Probleme. Mit Spritzen versuchte man, die Schmerzen in den Griff zu bekommen, was auch einigermaßen gelang.

So stand man voll motiviert am Start der ersten Sonderprüfung. Gleich danach kam Rigler im Ford Fiesta R5 einen Tick zu schnell zu einem Abzweig, weshalb man einen kleinen Umweg durchs "Gemüse" einlegen musste. SP 2 verlief anschließend ohne nennenswerte Probleme. Rigler und sein Co-Pilot Bernhard Ettel rangierten nach dieser Prüfung auf dem dritten Gesamtplatz, nur ca. fünf Sekunden hinter dem Führenden Simon Wagner.

Weiter ging es dann mit dem Rundkurs in Schwertberg. Rigler: "Wir waren gut unterwegs, und es wäre sicher wieder eine Topzeit gewesen, doch leider brach am Ford Fiesta R5 eine Riemenscheibe, in weitere Folge fiel ein Sensor aus – für die Techniker: es war der OT-Geber –, ohne den die Motorelektronik sozusagen blind war, weshalb diese in den Not-Aus ging und den Motor abstellte. Der technische Defekt genau beim Heimspiel ist natürlich besonders bitter. Ich wollte ins Ziel und aufs Podest, aber als Sponsor der Mühlsteinrallye freue ich mich über die gelungene Veranstaltung, die unglaublich vielen Zuseher, und dass der Mauthausner Simon Wagner den Gesamtsieg holen konnte."

Für Gerald Rigler wäre es nach der Mühlsteinrallye direkt zum WM-Lauf nach Deutschland gegangen. Diesen musste man nun aber schweren Herzens absagen, die Rückenschmerzen sind einfach zu stark geworden. "Jetzt ist erstmal Ruhe angesagt. Ich hoffe aber, dass ich bis zu Niederösterreich-Rallye wieder fit bin", so Rigler.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Mühlsteinrallye

Weitere Artikel:

Ogier sieht alten Hunger

Ott Tänak testet Toyotas 2027er WRC

Ott Tänak hat den WRC-Zirkus verlassen, fährt aber längst wieder Toyota - Der Este testete den 2027er-Prototypen bereits zweimal - Ogier glaubt: Der Hunger ist zurück

Nächster WRC-Einstieg

RMC-Team baut Rallye-Auto für 2027

Die WRC bekommt weiteren Zuwachs: RMC Motorsport plant ein eigenes Auto für die Topklasse ab 2027 - mit Unterstützung aus Spanien

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau

Die heiß geliebte Rally Vipavska Dolina!

13 Teams der Austrian Rallye Challenge reisen diese Woche in die slowenische Stadt Ajdovscina, wo mit der Rally Vipavska Dolina die dritte Rallye der ARC steigen wird. Die einzige Auslands-Rallye wird von den erwähnten Teams heiß geliebt - daher hat sie auch heuer ihren wohl verdienten Platz im neun Rallyes umfassenden ARC-Kalender.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

In seiner neuesten Kolumne berichtet ORF-Legende Peter Klein auf berührende Art und Weise von seiner jüngsten Begegnung mit Andi Hulak.