RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Herbstrallye Dobersberg

Saisonabschluss vor Traum-Publikum

Simon Wagner gewinnt die grandios besuchte Herbst Rallye 2018, Lambrecht belegt den zweiten Platz. Dritter wird Zeiringer mit Beifahrerin Stampfl.

Foto: Harald Illmer

Simon Wagner wurde seiner Favoritenkontrolle gerecht und gewann die Herbst Rallye 2018. Bei einer sehr selektiven und auch ausfallsreichen Rallye belegt Lokalmatador Marvin Lamprecht auf Mitshubishi EVO VII einen sensationellen 2. Gesamtplatz und gewann auch die ART – Wertung der Herbst Rallye. Dritter wurde Gernot Zeiringer mit Beifahrerin Bianca Marina Stampfl mit ihrem Skoda Fabia S2000.

Ein Sekundenduell bis zur letzten Sonderprüfung lieferten sich Markus Kroneder und Roman Mühlberger. Letztlich blieb Markus Kroneder um 3,1 Sekunden Sieger dieses entfesselten Duells.

Sieger der Herzen der enormen Anzahl an Zusehern war wohl Roman Mühlberger, welcher die Mehrfachbelastung als Veranstalter, Teamchef und Fahrer bestand und beim erstmaligen Antreten im Peugeot R5 mehr als eine Empfehlung ob seiner Fähigkeiten mit solch einem Fahrzeug abgab. Schnellster ARC Pilot an diesem Wochenende war Harald Ruiner vor Martin Attwenger und Christian Maier.

Tagessieger bei dem Historischen wurde Christoph Königseder, welcher erst im Zuge der Perg Rallye in die ARC Historic mit seinem Ford Fiesta XR2i einstieg.
Gefolgt von Karl Raab und Günther Königseder. Die Juniorenwertung ging an den Marvin Lamprecht, welcher gemeinsam mit seiner Beifahrerin Eva Kollmann im Ziel verdientermaßen überschwänglich gefeiert wurde. Die weiteren Podiumsplätze der jungen Wilden belegten Lucas Stengg, vor dem Juniorenduo Thomas Schimek und Carmen Holas. Die ART Wertung der ersten drei der Herbst Rallye lautet also Marvin Lamprecht vor Gernot Zeiringer und Markus Kroneder.

Der einzige verbliebene Alpe Adria Rallye Trophy Teilnehmer der Herbst Rallye Markus Steinbock, verlor auf Sonderprüfung vier über zwanzig Minuten, glänzte aber am Nachmittag mit Zeiten unter den ersten Fünf. Der Alpe Adria Rallye Cup in Dobersberg wurde zur Beute von Lucas Stengg vor Christian Reschenhofer und Peter Schöller.

Die Top Ten Gesamt rundete ein sensationell fahrender Alfred Leitner mit seinem Peugeot 206 RC ab (Bild unten). Der ebenso wie Roman Mühlberger für den MCL 68 startende Leitner mit Beifahrerin Jenny Hofstädter wurde zudem noch dritter Gesamt in der 2WD-Wertung. Bei seiner laut eigener Aussage „besten Rallye seit langem“ gelang Leitner sogar eine 2WD-Fronttriebbestzeit.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Herbstrallye Dobersberg

Weitere Artikel:

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Tag 2

Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf präsentiert seine besten Bilder vom zweiten Tag der Lavanttal Rallye 2026.

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.