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ARC: Herbstrallye Dobersberg

Stolpersteine auf der Electric Avenue

Beim ARC-Finale haben einige Teilnehmer für viel Action und Erstaunen gesorgt, so auch Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert.

Foto: Christa Feichtner

Hinterreiter/Tinschert, die mit ihrem heckgetriebenen Mercedes 190 E 2,3-16V zu den großen Stimmungsmachern des österreichischen Rallyesports zählen, wurden für ihren Einsatz mit einem schönen Podestplatz in ihrer Klasse belohnt.

Die gute Nachricht: Manfred Hinterreiter und sein getreuer Begleiter Christian Tinschert haben auch bei ihrem zweiten und letzten ARC-Einsatz in diesem Jahr eine Zielankunft für sich verbuchen können, wobei sie auch sportlich eine sehr gute Figur abgeben konnten. Die etwas weniger gute Nachricht: Ihr Einsatz bei der Herbstrallye Dobersberg ist nicht ganz störungsfrei verlaufen. Allerdings konnten die zwischenzeitlichen technischen Probleme zur Freude des gesamten Teams früh genug behoben werden, um zumindest die zweite Hälfte der Rallye stilgerecht zu Ende zu bringen.

Die erste Prüfung der Veranstaltung, die wie andere Strecken der Rallye über bewährtes Geläuf der altbekannten Semperit-Rallye führte, wurde nach eigener Einschätzung mit einiger Zurückhaltung in Angriff genommen – eine Vorsichtsmaßnahme, um nach den längeren Pausen wieder sicher in den sportlichen Rhythmus zu kommen. So ergab sich eine etwas farblose 42. Gesamtzeit. Auf Lexnitz-Hohenwarth I ging es dann schon deutlich hurtiger dahin, und es gelang der Sprung auf den 29. Platz.

Mittlerweile ganz gut in Fahrt gekommen, mussten sich Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert auf der dritten Prüfung mit sonderbaren Elektrikproblemen herumschlagen. Genauer gesagt sorgte eine fehlerhafte Verbindung in der Sicherung für einige Motoraussetzer, die sich vor allem auf engen Abzweigen ausgesprochen störend auswirkten. Obwohl sich die Probleme auf der vierten Prüfung deutlich verstärkten, gelang die Schadensbegrenzung so gut, dass nach dem Ende der Vormittagesetappe eine Zwischenplatzierung auf dem 21. Platz herausschaute. Zudem lag das beliebte oberösterreichische Mercedes-Team in seiner Klasse bereits auf Platz drei. Auch der Kontakt mit einem tückischen Stein auf der vierten Prüfung, der für einige Schlagzeilen sorgte und für manche Teilnehmer das sofortige Aus bedeutete, konnte vermieden werden.

Mit ihrem nunmehr wieder klaglos funktionierenden Mercedes 190 E 2,3-16V starteten Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert motiviert in den Nachmittag, auch die gewissenhafte Arbeit bei der Erstellung des Aufschriebs machte sich bezahlt. Da platzierungsmäßig keine großen Sprünge zu erwarten waren, wurde mit vielen Drifts sehr stark auf den "fun factor" gesetzt, es gelangen aber auch zwei 19. Gesamtzeiten als maximale Ausbeute in Sachen Speed. Letztlich war die Fahrt auch taktisch clever genug, um sich am Ende auf dem 17. Platz (und eben dem dritten Klassenrang) wiederzufinden.

Es herrschte entsprechend große Zufriedenheit über das erreichte Ergebnis, und auch die dank der sehr guten Arbeit des Organisationsteams sehr gelungene Herbstrallye trug viel zur guten Stimmung bei. Lust auf mehr in der kommenden Rallyesaison? Aus der Perspektive des HT-Racing-Teams definitiv!

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