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ARC: Rallyesprint St. Veit

Unangefochtener Sieg für Neubauer

Beim Rallyesprint rund um Sankt Veit in Kärnten war EM-Starter Hermann Neubauer im Ford Fiesta R5 trotz Ersatz-Co-Pilot unschlagbar.

Fotos: Dominik Fessl

Zwar stand für Hermann Neubauer in Kärnten der Sieg nicht im Vordergrund, am Ende wurde es dennoch ein klarer Erfolg für den Rallyestaatsmeister des Jahres 2016. Mit seinem EM-Auto war der Salzburger nach Kärnten gekommen, um wertvolle Kilometer und damit Erkenntnisse in Sachen Setup und Fahrtechnik zu gewinnen, was ihm erfreulicherweise auch gelang.

"Wir sind ganz gemütlich und ohne viel Risiko ans Werk gegangen", so Neubauer, der deshalb auch von Aha-Erlebnissen oder kritischen Situationen komplett verschont blieb. "Es war toll im Auto zu sitzen und Kilometer zu sammeln. Genau das hatten wir vor." Schon am Vormittag konnte das ZM-Racing-Team verschiedenste Setupeinstellungen ausprobieren; zudem wurden unterschiedliche Reifenmischungen getestet, da Neubauer in dieser Saison auf einen neuen Hersteller setzt.

Am Nachmittag gab es dann eine ungeplante, gleichzeitig aber willkommene Herausforderung: Das Wetter schlug um, und es regnete kräftig. So bot sich weiteres Potential zum Sammeln von Erfahrung. "Der plötzliche Regen war gut, wir mussten schnell adaptieren und das Trockensetup anpassen. Für mich hat dann auch beim Fahren die Lernphase wieder von Neuem begonnen", so Neubauer. Am Ende der gelungenen Veranstaltung rund um St. Veit waren dann sowohl das ZM-Racing-Team rund um Max Zellhofer als auch Pilot und Co-Pilot Gerald Winter äußerst zufrieden.

Hermann Neubauer abschließend: "Ein schöner Sieg für Gerry. Vielen Dank noch einmal an ihn, dass er spontan ausgeholfen hat. Der Sieg tut aber natürlich auch meinem Selbstvertrauen gut, und wir konnten wirklich sehr viel ausprobieren sowie über das Auto lernen. Das war wirklich super. Zudem freut es mich für meine Fans, wenn ich ab und zu wieder in Österreich fahren kann, und natürlich ist das auch für meine Sponsoren wichtig. Die haben die Präsenz in Österreich ebenso verdient beziehungsweise gebraucht."

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