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ARC: Rallyesprint St. Veit

"Highlander" geben niemals auf...

Die mutige Siegansage von Alfred Kramer, trotz schneller R5-Piloten - und leider auch Trauer in der Rallyefamilie über den Tod von Remus-Gründerin Angelika Kresch...

Fotos: Rallyesprint St. Veit

Alfred Kramer (Copilot ist der "rasende Organisator Michi Uschan) will am Samstag alles geben - selbst wenn mit starken R5-Piloten wie Hermann Neubauer (Staatsmeister 2016, Vizestaatsmeister 2017), Bernd Zanon oder Gerald Rigler oder auch dem ungarischen Subaru-Fahrer und ARC-Champion 2016 Daniel Fischer äußerst starke Konkurrenz antritt, gibt sich der "Highlander" und St. Veiter Rekordsieger im älteren Mitsubishi Lancer Evo 6.5 kämpferisch: "Ich will hier den Sieg holen! Wenn ich mir dieses Ziel nicht setzen würde, bräuchte ich gleich gar nicht zu fahren..."

Vater Heinz Leitgeb und Sohn Karl-Heinz Leitgeb (Copilotin ist seine Schwester Jasmin Leitgeb) pilotieren beide jeweils einen Peugeot 207 S2000 aus dem Hause Munaretto Racing. Es ist das erste Mal, dass die beiden Lokalhelden mit baugleichen Autos unterwegs sind. Es soll auch das letzte Mal sein: Denn mit dem "brülllenden S2000"-Doppelauftritt gibt Heinz Leitgeb seinen Abschied als Rallyepilot.

Markus Steinbock hat sich einen Hyundai NewGen i20 R5 gekauft und pilotiert damit seine erste Rallye, bislang fuhr er in Mitsubishi-Modellen - neu ist auch die Copilotin: Aus dem "Gebetsbuch" liest seine Freundin Sabine Knogler.

Große Trauer in der Rallye-Familie: Am Freitagmorgen ist Frau KR Angelika Kresch nach langer schwerer Krankheit verstorben - die Geschäftsführerin der Remus Sebring AG hat als Sponsor zahlreiche Rallyepiloten und Teams unterstützt, so auch Gottfried Kogler, Chef des MIG Austria Teams und Vater des regierenden ARC-Champions Michael Kogler, der als Leader des Alpe Adria Rally Cups in St. Veit startet. Gottfried Kogler: "Wir fahren hier unter Trauer. Angelika war eine gute Freundin und tolle Unternehmerin, die ein großes Herz für den Motorsport hatte."

Mit Startnummer 1 wird der Südtiroler Bernd Zanon im Peugeot 208 T16 R5 das moderne Feld des Murauer Rallye Sprints eröffnen - davor heizen neun historische Boliden kräftig ein.

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