RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Waldviertel-Rallyesprint

Ein temporeicher Rallyenachmittag

Der Waldviertel-Rallyesprint 2018 am Samstag besticht durch Kompaktheit: Sechs Stunden nach dem Start ist auch schon wieder Schluss.

Fotos: Harald Illmer

Auf ein spannendes und vor allem kompaktes Motorsportspektakel dürfen sich die Fans am Samstag, dem 2. Juni, in der Gegend rund um Langenlois freuen. Der Waldviertel-Rallyesprint 2018 zählt als zweiter Saisonlauf zur Austrian Rally Challenge und garantiert so ziemlich alles, was man mit Rallyesport assoziiert: Tempo, Lautstärke, Benzingeruch und vor allem "Kurzweiligkeit" im wahrsten Sinn des Wortes, denn nur rund sechs Stunden nach dem Start um 12 Uhr vor dem Schloss Haindorf findet nach sieben Sonderprüfungen bereits ab 18:20 Uhr der Zieleinlauf in Langenlois ("Holzplatz") statt. 245 Gesamtkilometer werden die erfolgreichen Teilnehmer bis dahin hinter sich gebracht haben, 75 davon als Wertungsabschnitte, also im hoffentlich vollen Renntempo.

49 Teams haben sich für den Waldviertel-Rallyesprint angemeldet. 22 und damit die meisten kommen aus Niederösterreich, zwölf aus Oberösterreich. Drei Steirer, zwei Salzburger, zwei Kärntner, zwei Tiroler, ein Wiener, drei Deutsche, ein Italiener und ein Ungar runden das vielfältige Starterfeld ab. Fest steht, dass die historischen Fahrzeuge Vorfahrt haben und als Aufwärmprogramm an den Fans vorbeidonnern werden; die modernen und meist schnelleren Boliden starten erst danach.

Erfreulich ist auch die Tatsache, dass sich neben dem Oberösterreicher Gerald Rigler im Ford Fiesta R5 und dem Tiroler Hans-Peter Haid im Hyundai i20 R5 mit Kurt Göttlicher ein geborener Waldviertler im Kreis der Podestkandidaten befindet. Der Rallyestaatsmeister von 1994 und Vizeeuropameister von 1996 aus Rastenfeld lenkt einen Citroën DS3 R5 von Stohl Racing.

Sehr bekannte Namen der Rallyeszene wie Michael Kogler (Citroën DS3 R3), Luca Waldherr (Opel Adam R2), die Deutschen Hermann Gaßner senior und junior (beide Mitsubishi Evo X) oder der Ungar Kristóf Klausz (Peugeot 208 R2) sollten ebenfalls Garanten für einen hochwertigen Rallyesportnachmittag sein.

Der Waldviertel-Rallyesprint 2018 zählt nach dem Rallyesprint in St. Veit als zweiter Saisonlauf sowohl zur ARC als auch zur Niederösterreich Rallye Trophy. Außerdem werden im Zuge der Rallye auch Punkte für die Junior Austrian Rallye Challenge, die Austrian Rallye Historic Challenge sowie für die Austrian Rallye Trophy vergeben.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Waldviertel-Rallyesprint

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

WRC übernimmt F1-Technik

Helmkamera vor Live-Premiere

Formel-1-Technik hält Einzug in die WRC: Auf Sardinien testet M-Sport eine FIA-zugelassene Helmkamera für mögliche Livebilder aus dem Rallye-Auto