RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Herbstrallye Dobersberg

Hinterreiters Blick geht nach vorne

Für Manfred Hinterreiter und seinen Beifahrer Christian Tinschert ist die Vorfreude auf die Herbstrallye Dobersberg schon sehr groß.

Fotos: René Rossmann

Für einen leidenschaftlichen Sportler ist immer der nächste Einsatz der schönste. In diesem Sinne hoffen Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert, dass ihnen nach einer bisher schon überaus gelungenen Saison auch bei der Herbstrallye das Glück hold sein wird. Die Vorarbeiten waren sehr intensiv, die Vorfreude ist es ebenfalls.

Nach vielen Jahren der vergeblichen Mühen und oftmals längeren Zwangspausen können Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert ein ausgesprochen positives Resümee über ihre diesjährigen Rallyeauftritte ziehen. Bis auf den Eröffnungslauf endete jeder Einsatz mit einer Zielankunft, was sich in der Austrian Rallye Trophy mit einem beachtlichen Zwischenergebnis bemerkbar gemacht hat. Die Chancen stehen sehr gut, dass das Schwertberger Duo trotz illustrer R5-Konkurrenz das Rallyejahr auf einem Stockerlplatz beenden können wird.

Bevor aber endgültige Gewißheit herrscht, ist noch einmal Rallyeaction angesagt – und einmal mehr ist das Waldviertel die große Bühne. Es wird über Strecken gedriftet, die sich größtenteils schon während der Zeit der altehrwürdigen Semperit-Rallye über viele Jahre bewährt haben. Bestes Rallye-Vergnügen für Teilnehmer und Fans ist somit garantiert. Vor der erneuten großen Bewährungsprobe, die vor dem Team von HT Racing liegt, musste der Mercedes 190 diesmal mehr denn je auf Herz und Nieren überprüft werden.

Nach einem unfreiwilligen Tauchgang in die Donau aufgrund eines abgerissenen Anhängers bedurften viele Mechanismen und Technikelemente einer gründlichen Überholung. An Motor und Kraftübertragung wurden routinemäßig Revisionsarbeiten durchgeführt, die empfindliche Elektronik (eine solche gab es auch schon vor über dreißig Jahren) musste vollständig erneuert werden. Es wurde wieder einmal kräftig "gezangelt", diesmal eben mit ein paar zusätzlichen Aufgabenstellungen.

Grundsätzlich können Hinterreiter und Tinschert guter Dinge sein, dass ihnen ein weiterer toller Einsatz gelingt. Bereits im vergangenen Jahr brachte ihnen die Herbstrallye großes Glück, zumal für sie trotz einer wankelmütigen Elektrik und eines entsprechend stotternden Motors ein Achtungserfolg herausgeschaut hat. Zudem ist die Erinnerung an Harald Demuth noch nicht ganz verblasst, der vor einem Vierteljahrhundert die Rallyebesucher im nördlichen Waldviertel ebenfalls mit einem Benz des Typs 190 E 2,3 16V erfreut hat. An diese Vorstellung würden Hinterreiter und Tinschert gerne anschließen.

Geschafft haben sie vor allem in der aktuellen Saison bereits auffallend viel. Die Lust auf die jeweils nächste Rallye ist bei ihnen mindestens ebenso groß wie der Drang nach neuen Lorbeeren - auch wenn die alten noch lange nicht verwelkt sind.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Herbstrallye Dobersberg

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Baumschlager

Baumschlager siegt in Austrian Rallye Trophy

Mit dem zweiten Gesamtrang und dem Sieg in der Austrian Rallye Trophy verlief die Toyota Keusch Grasl Rallye Horn für Raimund Baumschlager und Thomas Zeltner äußerst erfolgreich.

Grasl Rallye Horn: Bericht AARC

Spannende Duelle der AARC-/AART- Teams

Spannende Duelle der AARC-/AART- Teams bei der „1. Toyota Keusch Grasl Rallye Horn powered by Sonax und Schremser“.

ARC, Herbstrallye: 1. Vorschau

Herbstrallye: „Wir kommen zu den Menschen!“

Mit der Waldviertler Herbstrallye feiert Österreichs Rallyeszene einmal mehr einen grandiosen Saisonabschluss. Das Rallye Headquarter übersiedelt nach Waidhofen an der Thaya. Der charismatische Servicepark auf dem Flughafen Dobersberg bleibt bestehen.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

Ford kehrt 2028 als Werksteam in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück: Gemeinsam mit M-Sport plant der Konzern zudem ein neues WRC-Auto für 2029