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ARC: Rallye St. Veit

Simon Wagner gewinnt selektive Rallye St. Veit

Simon Wagner und der Kärntner Gerald Winter gewannen die Rallye St. Veit überlegen vor Maximilian Koch und Gerald Rigler. Bester Kärntner wurde Alfred Kramer junior. Den ARC-Sieg feierte Roman Mühlberger.

Foto: Harald Illmer

Simon Wagner und sein Kärntner Copilot Gerald Winter haben die Rallye St. Veit mit vier von fünf möglichen Bestzeiten souverän gewonnen - auf den zweitplatzierten Maximilian Koch (Copilotin Lisa Brunthaler) konnten die beiden in ihrem Skoda Fabia R5 mehr als eine Minute Vorsprung herausfahren. Wagner erklärte sichtlich zufrieden: "Es war toll wieder auf heimischem Boden fahren zu können, die Prüfungen waren großartig und meinen Beifahrer Gerry (Winter) kennen hier alle und die Fans haben uns hier ganz toll angefeuert. Am Schluss, auf der Zuschauerprüfung haben wir den Driftwinkel noch steiler angelegt, um den vielen Fans eine Freude zu bereiten."

Der Deutsche Maximilian Koch hat bei der Rallye St. Veit nach einer achtmonatigen Rallyepause ein Comeback gegeben und erklärte: "Natürlich wäre ich auch gerne um den Sieg mitgefahren, aber wir mussten erst wieder ins Fahren kommen. Die Rallye war sehr anspruchsvoll und ich möchte nun wieder regelmäßiger an den Start gehen, auch wieder vermehrt in Österreich."

Gerald Rigler (mit Copilot Bernhard Ettel) hat den zweiten Platz nur um wenige Sekunden verpasst, zeigte sich aber dennoch gut gelaunt: "Wir haben schon am Vormittag die entscheidenden Sekunden verloren, aber das Wichtigste ist, dass wir Spaß hatten und den hatten wir auf diesen selektiven Prüfungen." Rigler darf sich zudem mit dem Sieg in der Austrian Rallye Trophy und in der Alpe Adria Rallye Trophy trösten...

Auf Platz vier landeten die Ungarn Daniel Fischer und Zsolt Buna auf einem Skoda Fabia R5 - am Nachmittag, vor der zweiten Durchfahrt der SP "Schaumboden" lag Michael Kogler (Co Andre Kachel) nur noch knapp hinter Fischer - Kogler feierte im Mitsubishi Lancer Evo IX (nach Open N-Reglement) ein großartiges Comeback nach acht Monaten - ein vierter Gesamtrang wäre durchaus möglich gewesen, doch dann verlor er den Kampf gegen Fischer und auch der Ungar Zsolt Maroszi im Hyundai i20 R5 konnte auf der Schlussprüfung Kogler um wenige Zehntelsekunden schlagen. Doch auch der sechste Gesamtrang ist mehr, als Kogler vor der Rallye als Ziel angab: Bester Nicht R5-Pilot.

Der Ungar Istvan Molnar, Enrico Windisch, Roman Mühlberger und Reini Sampl rundeten die Top 10 ab. Mühlberger feierte den Sieg in der Austrian Rallye Challenge (ARC) und konnte dort seinen Vorsprung ausbauen.

Bestplatzierter Kärntner Pilot wurde Alfred Kramer junior auf einem Opel Adam R2, er gewann damit auch die Junior ARC vor Fabian Bartel Huemer und Florian Kapplmüller und auch den Alpe Adria Rallye Cup vor dem Italiener Fabio Soravito und Bernd Zanon aus Südtirol. Heinz Leitgeb beendete die Rallye bei seiner R5-Premiere auf Rang 13 - der Lokalmatador versicherte: "Ich werde auich im nächsten Jahr wieder in St. Veit an den Start gehen."

Die ARC Historic gewann Hans-Georg Lindner vor Gottfried Kogler und Florian Kapplmüller.

Auf der Rennbahn erfreuten die Legenden die Herzen der Fans. Kärntens erfolgreicher Pilot Klaus Russling erinnerte sich an die alten Zeiten, als die "Fahrer noch miteinander zusammen saßen und plauderten", er wünschte sich, dass "der Sport wieder günstiger wird, sodass auch wieder mehr junge Talente die Möglichkeit haben, ihre Leidenschaft auszuleben."

Michael Uschan zog nach der Rallye eine zufriedene Bilanz: "Es waren sehr viele Fans an den Prüfungen und bei unserem Event auf der Rennbahn, der sehr gut ankam. Wir mussten um 15 Uhr das erste Mal Getränke nachbestellen. Ich möchte mich bei allen Helfern sehr bedanken, die in den letzten Tagen Tag und Nacht für diese Rallye gearbeitet haben."

Ergebnis Rallye St. Veit

1. Simon Wagner/Gerald Winter (A/A, Skoda Fabia R5) 39:50,8 Min
2. Maximilian Koch/Lisa Brunthaler (D/D, Skoda Fabia R5) +1:14,1
3. Gerald Rigler/Bernhard Ettel (A/A, Ford Fiesta R5) +1:18,7
4. Daniel Fischer/Zoltan Buna (H/H, Skoda Fabia R5) +2:42,4
5. Zsolt Maroszi/Tamas Begala (H/H, Hyundai i20 R5) +2:49,1
6. Michael Kogler/Andre Kachel (A/A, Mitsubishi Lancer Evo IX) +2:49,7
7. Istvan Molnar/Peter Bardos (Mitsubishi Lancer Evo VI) +3:37,9
8. Enrico Windisch/Kurt Huber (A/A, Soda Fabia S2000) +4:03,9
9. Roman Mühlberger/Clauda Dorfmeister (A/A, Mitsubishi Carisma Evo VI) +4:26,3
10. Reini Sampl/Melanie Kaline (A/D, Audi TTS M1) +4:29,8

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