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Baumschlager als „Schneepflug“ gebremst

Für Raimund Baumschlager war die Startnummer eins auf der ersten Etappe der Sumava-Rallye ein klarer Nachteil, er musste Schneepflug für den Rest spielen.

Gar nicht nach Wunsch verlief der erste Tag der Mogul-Sumava-Rallye im Raum Klatovy für Raimund Baumschlager. Mit Startnummer 1 war der Oberösterreicher im BRR-Mitsubishi Evo V auf den ersten Prüfungen als Schneepflug und Pfadfinder unterwegs und büsste daher mehr Zeit auf die Konkurrenz ein, als er sich vorgestellt hatte.

„Die Nummer 1 war heute sicher kein Vorteil. Auf der teilweise matschigen Strecke brach das Auto oft ein und ich musste mir eine Spur graben, die von den nachfolgenden Fahrern genutzt wurde“, sagte Baumschlager, dessen Aussage gleich auf der ersten Sonderprüfung durch die Bestzeit eines Gruppe-N Autos bestätigt wurde.

Nur Platz 21 und nach der ersten Runde, Rang 8 mit 40 Sekunden Rückstand. Im Finale gab der Rosenauer aber dann kräftig Gas. Mit einer Bestzeit und einer zweitbesten Zeit schob er sich an Achim Mörtl (Subaru) vorbei und beendet den Tag auf Rang 7.

Sieger wurde der Tscheche Vaclav Pech (Ford Focus WRC) vor seinen Landsleuten Emil Triner (Skoda Octavia WRC) und Tomaz Vojtech (Peugeot 206 WRC).

„Bei gleichen Bedingungen konnte ich mit den WRC’s mitfahren, Rundkurs ausgenommen. Eben wegen dieses Rundkurses hatte ich mir sowieso wenig Chancen ausgerechnet, vorne dabei zu sein“, meinte der Remus-Pilot, der am zweiten Tag als Fünfter ins Rennen geht und noch weiter vorne landen will. „Ich hab den Wintercup im Auge, volles Risiko werde ich sicher nicht nehmen“.

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