RALLYE

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Steigerung erwünscht

Teamchef Raimund Baumschlager erwartet sich bei der Sumava-Rallye eine Steigerung der Junioren gegenüber dem Auftritt bei der Jänner-Rallye.

Für das Red Bull Rallye Junior Team Andreas Aigner / Timo Gottschalk (AUT/GER) und Quirin Müller / Peter Müller (GER/AUT) wird das Rallye-Jahr 2005 am kommenden Wochenende fortgesetzt – mit der vielleicht anspruchsvollsten Rallye ihrer noch kurzen Karriere.

Die internationale Sumava-Rallye, 2. Lauf zur tschechischen Rallyemeisterschaft und 2. Lauf zum internationalen Wintercup, wird am kommenden Freitag und Samstag über 20 Sonderprüfungen geführt – über insgesamt 216 SP-Kilometer unweit der Stadt Pilsen.

Nach den letzten Wetterprognosen sollte diese Rallye die erste echte Winterrallye für Aigner/Gottschalk und Müller/Müller werden. Vor allem am zweiten Tag wird die ursprünglich als reine Asphaltprüfung gedachte Sumava-Rallye über Schnee und Eis führen. Die beiden Piloten zeigten sich nach der Besichtigung jedenfalls beeindruckt von den teils sehr schnellen, hügeligen und auch engen Strecken im Böhmerwald.

Aigner und Müller konnten in den letzten Tagen in der Tiefbrunnau diese Verhältnisse simulieren und ihre neuen Gruppe N-Mitsubishi Lancer Evo VIII auf Schnee und Eis ausführlich testen. Vor allem verschiedene Reifenmischungen konnten die beiden Rallye-Lehrlinge untereinander vergleichen.

Die internationale Sumava Rallye 2005 mit Start und Ziel in Klatovy wird am Freitag mit 7 Sonderprüfungen gestartet. Am Samstag stehen noch weitere 13 Sonderprüfungen auf dem Programm. Der Zieleinlauf wird am 19.2.2005 für 17.00 Uhr erwartet.

Teamchef und „Driving Captain“ Raimund Baumschlager und sein Partner Armin Schwarz geben folgende Aufgabenstellung vor: „Wir wollen von beiden Junioren eine sichtbare Steigerung ihrer Leistung erkennen. Das war zuletzt bei der Jänner-Rallye nicht der Fall - da war mir die Fehlerquote zu hoch."

"In Tschechien sollten beide Piloten ihre Autos mit Hirn und Gefühl auf der Straße halten und dennoch nicht dabei einschlafen. Ich werde ja auch am Start sein und eine halbe Stunde vor den beiden Youngsters fahren – da bleibt dann noch ein wenig Zeit, um ihnen letzte Tipps geben zu können!“

Quirin Müller: „Ich muss auch meinen Fahrstil auf Schnee und Eis etwas umstellen und etwas weicher fahren. Dieser Test über ca. 100 Kilometer war sehr hilfreich speziell für die kommende Rallye. Auch die Tage im Red Bull Trainingszentrum waren sehr positiv! Wir konnten ganz gezielt an unserer Fitness arbeiten.“

Andreas Aigner: „Nach der Besichtigung steht fest: Das wird eine reine Schnee- und Eisrallye. Vor allem die Sp´s mit Spike-Verbot werden sicherlich spannend. Mein Ziel muss diesmal lauten: Das Auto auf der Straße halten und etwas vorsichtiger an die Sache herangehen. Der Test in der Tiefbrunnau sollte mir gerade auf diesem Untergrund wesentlich mehr Sicherheit geben. Aber – unsere Lernphase geht weiter, Kilometer für Kilometer, SP für SP.“

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