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Schneefräsen

Zwei Wochen vor dem Start zur Rallye-DM mussten Schneefräsen die Sonderprüfungen befahrbar machen, eine weitere Winterrallye scheint garantiert.

Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart der Deutschen Rallye-Meisterschaft brummen rund um Schongau erst einmal die Schneefräsen. Die Wertungsprüfungen der ADAC Bayern-Rallye Oberland, (10. - 12. März) wurden am Wochenende befahrbar gemacht.

"Fantastisch, auf der Wildsteig-Prüfung liegen an manchen Stellen bis zu 1,5 Meter Schnee rechts und links der Straße," berichtet Organisations-Leiter Luggi Dietl, der selbst bei den Räumarbeiten Hand anlegt, "das ist teilweise wie in einer riesigen Bobbahn."

Die Wetterlage verspricht eine richtige Schnee-Rallye. "Für die nächste Woche ist immer mal wieder Schneefall angekündigt," so Rallye-Leiter Robert Schedel, "und den dann noch bleibenden Tagen bis zum Start am 11.3. dürfte der Schnee nicht mehr wegtauen."

Die Rallye mit den am höchsten gelegenen Wertungsprüfungen Deutschlands, auf dem Wildsteig geht es fast bis auf 1.000 Meter über Meereshöhe, verspricht erstmals eine richtige Winterrallye zu werden. Gespannt ist das Starterfeld aus 8 Nationen auch auf die neue Wertungsprüfung, die am Ortsrand von Peiting startet und die Rallye noch kompakter macht.

"Heuer fahren wir sie mit einer Länge von genau 10 Kilometern, in den kommenden Jahren ist sie allerdings noch ausbaubar," so Luggi Dietl.

Angeführt wird das Teilnehmerfeld vom Meisterpaar Matthias Kahle/Peter Göbel, natürlich auf einem Skoda. Geplant ist der Start auf einem Fabia WRC, sollte das neue Sportgerät nicht rechtzeitig fertig werden, steht der bewährte Meister-Octavia bereit.

Der Mitsubishi Lancer des österreichischen Staatsmeisters Mundl Baumschlager trägt die Startnummer zwei. Bei schwierigen Witterungsverhältnissen ist der Rosenauer immer für eine Überraschung gut.

Aber auch der Däne Kristian Poulsen im Toyota Corolla WRC und der Zwickauer Maik Stölzel im frisch revidierten Skoda Octavia WRC wollen bei der Vergabe der vorderen Plätze ein Wörtchen mitreden.

Diese Herausforderung hat der italienische Mitropa-Cup-Starter Claudio de Cecco nicht angenommen. Er lässt seinen Peugeot 206 WRC zu Hause und tritt im Oberland auf einem Subaru Impreza STI in der Gruppe N an.

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