RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC, Barum-Rallye: Bericht
Foto: Daniel Fessl

Wagner Zweiter, Neubauer auf Platz acht!

Beide Österreicher konnten bei der selektiven Barum-Rallye brillieren: Simon Wagner großartiger Zweiter, Hermann Neubauer auf Platz acht.

Noir Trawniczek

Vor der abschließenden Powerstage war die Lage für Simon Wagner und Jara Hain nicht gerade komfortabel: An der Spitze war Lokalmatador Dominik Stritesky mit rund 25 Sekunden Vorsprung nicht mehr aus eigener Kraft heraus einzuholen - von hinten jedoch spürte das Eurosol Racing-Duo den heißen Atem des jungen Tschechen Erik Cais, dem nur noch 5,9 Sekunden auf Wagner/Hain fehlten. Wagner durfte sich also nicht den geringsten Fehler erlauben…

Der entfesselt fahrende Erik Cais brannte dann auch die Bestzeit in den Asphalt, doch Wagner fuhr seinerseits die zweitschnellste Zeit und konnte so einen verdienten zweiten Platz einfahren - auch wenn Cais ohne eine 20 Sekunden-Zeitstrafe vor Wagner gelandet wäre. Wie auch immer: Im Vorfeld der Rallye hat Simon Wagner erklärt, dass für ihn angesichts des hohen Niveaus in der ERC und der starken Local Heroes bereits ein Platz in den Top 5 „sensationell“ wäre - mit zwei dritten Plätzen in den Jahren 2022 und 2023 und dem nunmehrigen zweiten Platz kann der vierfache Staatsmeister mit seiner Barum-Rallye-Performance mehr als zufrieden sein. Im Ziel erklärte Wagner dann auch: „Es war ein großartiges Wochenende - und es war toll, mit all den tschechischen Piloten zu kämpfen. Ich bin sehr stolz auf unser Team und bedanke mich auch bei Michelin für die Reifen.“

Grund zur Freude haben auch Hermann Neubauer und Bernhard Ettel - sie konnten bei der schwierigen Rallye eine bis auf einen Dreher auf SP13 fehlerlose Fahrt abliefern und so den achten Platz belegen. Neubauer erklärte: „Ich bin zum dritten Mal hier und habe es bisher nie ins Ziel geschafft. Auf der letzten Prüfung bin ich schneller geworden - aber ein paar kleinere Fehler genügen bereits und du hast keine Chance, die anderen Jungs einzuholen. Danke an alle, die meinen Start hier ermöglicht haben.“

Baumschlager Rallye Racing-Pilot Albert von Thurn und Taxis und sein Copilot Christian Frank konnten die Barum-Rallye 2024 auf Platz zwölf beenden. „Wir sind im Ziel und am Auto ist kein Kratzer“, zeigte sich auch der Deutsche zufrieden.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Barum Rückschau/OBM Vorschau Wagner

„Grande Finale ist gut für den Sport!“

Simon Wagner blickt zurück auf die bisherige Saison in der Tschechischen Staatsmeisterschaft und freut sich auf das Grande Finale der TEC7 ORM, wo er seine Außenseiterchancen nützen möchte.

ORM/ARC, OBM Rallye: Vor dem Start

Lasset den Showdown beginnen!

41 Teams sind zum Start beim Finale der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft berechtigt / Heute Nachmittag beginnt mit der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach am Wechsel die wohl spannendste Titeljagd seit Jahrzehnten

ORM/ARC, OBM Rallye: Fotos Freitag

Die besten Bilder vom Freitag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder vom ersten Tag der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye.

Patrick Winter im motorline-Talk

Von der Zukunftshoffnung zum „Rallye-Taxler“

Bis 2012 galt Patrick Winter als große Hoffnung des Landes - seit zwei Jahren gibt er die Faszination Rallyesport als Vorausauto-Pilot an interessierte Fans weiter. Für die OBM Rallye sind noch Plätze zu haben…

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau ARC

Gerolf Schuller will die Führung zurückerobern

In Abwesenheit des ARC-Leaders Johann Georg Lindner möchte Gerolf Schuller bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye die Führung in der Clubmeisterschaft zurückerobern. Von den 43 Startern bei der letzten ORM/ARC-Kombi-Rallye sind 26 ARC-Teams am Start.

EHRC Gravel, East Sweden: Bericht Rosenberger

Rosenberger: Nur Latvala war schneller...

In Schweden holen Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher ein wichtiges Podium. Mit starkem zweiten Platz erobert das Duo viele Punkte für die EHRC Gravel Wertung. Wie schon in Griechenland muss man sich nur Jari-Matti Latvala geschlagen geben