RALLYE

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Knapp vorbei

Der erhoffte 15. Gesamtplatz ist es beim ÖM-Finale zwar nicht geworden, aber Markus Benes zieht nach Platz 16 dennoch zufrieden Bilanz.

„Natürlich ist es schade, daß es sich nicht ganz ausgegangen ist, aber wenn ich meine Leistung in Ruhe betrachte, kann ich mir nichts vorwerfen", mein Benes, "mit ein bisschen mehr Glück wäre sich auch Platz 12 ausgegangen. Das Duell mit meinen Mitsubishi-Kollegen Mario Hell, Michael Kogler und Josef Trencsenyi war ungemein erfrischend und hat unheimlich viel Spaß gemacht."

"Ich habe jedenfalls wieder sehr viel über das Fahren in einem Mitsubishi Lancer Evo gelernt, das wird uns 2007 sehr viel helfen. Drei Sonderprüfungen vor Schluß hatten wir einen Reifenschaden, der uns endgültig die Chance geraubt hat, hier noch mitzuspielen. Ich habe danach nichts mehr riskiert."

Kleiner Wermutstropfen: "Wenn ich allerdings gewußt hätte, daß zwei meiner Konkurrenten dieselben Probleme haben würden, wäre ich noch einmal ein wenig mehr auf’s Gas gestiegen. Wenn eben das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär‘.....Das Auto hat sonst aber keinerlei Probleme gemacht, woran ich mich einfach gewöhnen mußte, ist die Tatsache, daß der Wagen einfach viel, viel mehr aushält als der alte Mazda."

Für alle überraschend war die trotz der teilweise sehr harten Schotterstraßen zwischen Horn und Waidhofen an der Thaya sehr niedrige Ausfallsquote im ersten Drittel des Feldes: „Die große Anzahl an ausländischen Teams hat natürlich auch eine Rolle gespielt. In einer reinen Österreicher-Wertung liegen wir auf Platz 9, was schon sehr positiv ist, zumal unser Auto natürlich das Älteste war. Aber so oder so, Schotter ist das schönste Untergrund für Rallye-Autos. Nach dieser Veranstaltung kann man das noch klarer sagen als vorher.“

Der nächste Einsatz des Teams findet am 11./13. Jänner 2007 bei der IQ-Jänner-Rallye im Mühlviertel statt: „Hoffentlich bei viel Schnee und Eis“, so Markus Benes mit einem Augenzwinkern. „Auch wenn’s momentan noch gar nicht danach aussieht.“

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