RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Halbe Rallye, voller Spaß

Eines der markantesten Teilnehmerfahrzeuge der Austrian Rallye Challenge 2006 war der gelbe Lancia Delta Integrale von Josef Schrott.

Nach Ablauf der Saison kann man sagen: Es ist eine Erfolgskombination, wobei man natürlich auch auf die technische Betreuung des Fahrzeugbesitzers Alois Forstenlechner nicht vergessen darf. Bis auf lediglich zwei Ausnahmen ist diese Formation bei allen Läufen zur Austrian Rallye Challenge zu sehen gewesen.

Ausfälle gab es dabei lediglich zwei: Die Triestingtal-Rallye und zuletzt die Herbst-Rallye, wo ein plötzlich auftretender Radnabenschaden den Verlust eines Vorderrades bewirkt hatte. Die Zahl der Erfolge wiegt wesentlich höher. Am schönsten war sicher der zweite Platz in der Gruppe H beim BRK-Rallyesprint, wobei auch der 11. Gesamtrang bei dieser erstklassig besetzten Schotter-Veranstaltung zu beachten ist. Damit ist Josef Schrott jetzt trotz der Ausfälle und des Auslassens zweier Rallyes noch immer an der guten zehnten Stelle der Challenge-Meisterschaftswertung.

Da Josef Schrott das Fahren auf erdig-sandigem Untergrund besonders liegt, bietet sich ein Start bei der OMV-Waldviertel-Rallye natürlich in jedem Fall an. In bewährter Challenge-Manier auf Kostenminimierung bedacht, wird er die verkürzte ARC-Version der Samstages-Etappe vorziehen, und ein paar Punkte, um in der Endwertung noch besser auszusehen, kann man dabei auch gewinnen. Die klassisch philoophische Frage, ob das sprichwörtliche" „Glas“ damit „halbleer“ oder „halbvoll“ ist, läßt sich aber einfach beantworten: Eine Rallye, bei der man zwei Prüfungen im Gebiet des Langauer Forsts, eine besonders spektakuläre Variante der klassischen „Hollenbach“ und eine mega-spektakuläre Super-Special am Horner Nordring fahren kann (Hey, das ist noch nicht alles!), kann selbst bei gehobenem Anspruch niemals als halbleer durchgehen. Bei einer solchen Ansammlung an fahrerischen Herausforderungen ist höchster Spaß-Faktor angesagt, und deswegen sind Josef Schrott und Willi Hawle hier auch dabei.

Damit tritt wieder einmal ein Erfolgsteam in Erscheinung (der beste Fahrer ist ohne einen guten Beifahrer aufgeschmissen – nicht so bei Willi Hawle), das an der OMV-Waldviertel-Rallye mit Sicherheit großen Gefallen finden wird. Und da alles auf Gegenseitigkeit beruht, wird die Freude ebenso sicher auf das Publikum überspringen.

News aus anderen Motorline-Channels:

OMV Rallye Waldviertel: Vorschau Schrott

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Gschwandner

Easy Drivers No Roadrunning Projekt bei der Lavanttal Rallye

ARC-Obmann Georg Gschwandner startet erstmals seit 2019 wieder im Bewerb einer Rallye - den Auftritt im Volvo Kombi nützt er auch für die Bewerbung des Verkehrssicherheitsprojekts "No Roadrunning".

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Nothdurfter

One more try – one more chance

Nach zwei Jahren steht für Alfons Nothdurfter wieder einmal ein Start in Wolfsberg und Umgebung auf dem Programm, es wird sein erstes Antreten im Lavanttal mit Christian Roschker und dem noch nicht lange im Besitz befindlichen Ford Fiesta Proto sein.

Lavanttal Rallye: Erster Nennschluss

Erster Nennschluss verspricht tolles Starterfeld

Sicher dabei sind Simon Wagner (Hyundai i20N) u. Michael Lengauer (Skoda Fabia). Von der Streckenführung her wird es heuer zwei neue Sonderprüfungen geben

Österreicher @ Veszprem & Ciocco

Stohl nach starkem ersten Tag out

Manfred Stohl und Peter Müller lagen nach Tag 1 der Veszprem Rallye in Führung - am verregneten zweiten Tag blieb man auf Platz zwei stromlos liegen. Lichtenegger/Ettel in Ciocco auf Rang 22.