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Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Flop in Bassano, Top in Admont?

Die Steiermark-Rallye ist für viele Teilnehmer der Historischen ein Erfolgspflaster, hier liegen die Wurzeln des historischen Rallyesports in Österreich.

Auch Sepp Gruber gehört zu denen, die seit vielen Jahren in Admont an den Start gehen. Er gehört jedoch keinesfalls zu den Menschen, die sich gern auf ihren Lorbeeren ausruhen – sie empfinden Erfüllung dabei, immer wieder neuen Taten entgegenzugehen und immer wieder aufs Neue ihre Grenzen auszuloten. Und das hat oft schon zu triumphalen Ergebnissen geführt. Eines der besten war mit Sicherheit der zweite Platz im Jahr 2005 mit dem Porsche 911, und auch im vergangenen Jahr ging es – damals schon mit dem Ford Escort – sehr munter dahin.

Und wenn man sich die sportliche Entwicklung der laufenden Saison ansieht, dann ist die Vermutung nicht abwegig, dass sich auch diesmal wieder ein Podestplatz ausgehen könnte. Das können und wollen einige andere natürlich auch, aber es gab in diesem Jahr schon einige sportliche Wettkämpfe, in denen Sepp Gruber ein absoluter Spitzenplatz-Anwärter, ja sogar ein Sieganwärter war. Und einmal hat er ja auch gewonnen.

Wieder als Beifahrer mit dabei ist diesmal Rudi Nothdurfter. Ein erster und ein vierter Platz bei den Historischen – das spricht mit aller Deutlichkeit für das große Potential dieser Partnerschaft. Keep drifting!

Rückblick: Salto Nullo in Bassano

So hätten sich Sepp Gruber und Gerhard Heger ihren Ausflug nach Bella Italia gewiß nicht vorgestellt: Sie schafften nicht einmal den Weg bis zur ersten SP der Rallye Citta di Bassano, weil sie auf dem Weg dorthin von einem von hinten kommenden Fahrzeug klassisch „abgeschossen“ wurden (Auffahrunfall könnte man es auch nennen). Das wäre noch gar nicht so schlimm gewesen, aber es ergab sich eine Art Billard-Effekt, sodass der Escort nach vorne beschleunigt wurde und seinerseits mit dem vor ihm liegenden Wagen zusammenstieß. Dann war Schluß, denn nun hatte man einen kaputten Kühler. So war die Rallye zu Ende, bevor sie noch angefangen hatte.

Im Vergleich zu dem schnellen Ende der Veranstaltung selber war der Leidensweg im Vorfeld um einiges langatmiger. Es begann alles, als sich herausstellte, dass die Bremsbeläge der Vorderachse für die teils sehr langen Bergabpartien des italienischen Mitropacup-Laufs schon etwas zu alt waren – eine SP führt sogar durchgehend zwölf Kilometer bergab. Die schon zuvor bestellten Ersatz-Beläge wurden erst am Freitag vor der Rallye geliefert, und zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass sie nicht passten, als der getreue Helfer Jumbo sie einbauen wollte. Eine Chance gab es aber noch: Hans-Georg Lindner, der ja ebenfalls Escort fährt, hatte passende Teile, befand sich aber zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Also musste ein Freund sie über Umwegen an Alois Nothdurfter übergeben, sodass Mechaniker Jumbo sie übernehmen und einbauen konnte.

Die neuen und diesmal passenden Beläge konnten knapp vor dem Rallye-Start noch montiert werden. Dann kam der Auffahrunfall... - Wie man sich vorstellen kann, eine etwas frustrierende Angelegenheit. Trotzdem bleibt es ein seltener Kontrast im ansonsten doch sehr erfolgreichen 2007er-Jahr von Sepp Gruber. Der Erfolgsanteil läßt sich bei den kommenden Rallyes auch durchaus noch erhöhen, er ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt schon sehr beeindruckend.

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