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ORM: Waldviertel-Rallye

Letzter Rallyetest für Zellhofer

Der Suzuki Swift S1600 wird wieder von Zellhofer Motorsport eingesetzt, für die Ansage der deutsche Ex-JWRC-Meister André Kachel sorgen.

Fotos: Zellhofer Motorsport

Der 19jährige Christoph Zellhofer wird seine heurige Rallyesaison mit dem Start bei der Waldviertel-Rallye (6./7. November) abschließen. Beim talentierten Youngster, der schon zweimal die Jahresgesamtwertung des Suzuki Cups auf der Rundstrecke gewonnen hat, stand heuer der schulische Abschluss im Vordergrund. Erst nach erfolgreicher Absolvierung dieser wichtigen Aufgabe gab man im Hause Zellhofer Motorsport grünes Licht für einige Rallyeeinsätze. Die Aufgabenstellung dafür wurde klar definiert: Lernen, lernen und wieder lernen, um sich langsam an die Abläufe bei einer Rallye zu gewöhnen bzw. die richtigen fahrerischen Momente zu setzen.

Die strengen Lehrmeister dafür waren Teamchef und Vater Max Zellhofer, der selbst sehr erfolgreich im Motorsport tätig war und noch immer ist, sowie der Deutsche André Kachel, dem es schon einmal vergönnt war – im Jahre 2010 mit Aaron Burkart –, einen Beifahrer-Weltmeistertitel in der JWRC einzufahren.

Bisher hat Christoph Zellhofer mit der Liezen- und Weiz-Rallye zwei ÖM-Läufe bestritten, dann die Herbstrallye in der ARC sowie die zur Rallye-EM zählende Barum-Rallye im tschechischen Zlín. Christoph Zellhofer startete dabei stets auf dem Suzuki Swift S1600. Die Bilanz kann sich für einen Newcomer durchaus sehen lassen. Man erreichte nach guten Leistungen drei Mal das Ziel und ist nur einmal, bei der Barum-Rallye, an einem technischen Defekt auf der vorletzten Prüfung gescheitert. Zu diesem Zeitpunkt lagen Zellhofer/Kachel in der Gesamtwertung unter 129 Startern an der guten 39. Stelle.

Diese positive Bilanz will man auch bei der heurigen Waldviertel-Rallye beibehalten, um einen schönen Saisonabschluss ins neue Jahr mitzunehmen. "Bis jetzt habe ich mich im Rallyeauto schon sehr wohl gefühlt. Natürlich juckt es mich manchmal, etwas mehr zu riskieren, aber ich gebe meinen beiden Lehrmeistern durchaus recht, sich langsam nach vorne zu arbeiten. Eines habe ich aber schon persönlich erreicht – mein Selbstvertrauen im Rallyesport ist gestiegen, ich hoffe dies dann in die nächste Saison mitzunehmen. Das Ziel für die Waldviertel-Rallye ist ein Top-Ten-Platz unter den ORM-2WD-Startern", erklärt der Youngster hoffnungsvoll.

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