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ORM: Waldviertel-Rallye

Waldviertel-Rallye-Vorschau (2. Teil)

Foto: Harald Illmer

In der 2WD-Wertung spielt motorisch gesehen Michael Kogler mit seinem Citroën DS3 R3 die Rolle des Favoriten, doch ein gemütliches Wochenende erwartet den Niederösterreicher nicht, denn die Konkurrenz der nach außen hin schwächeren R2-Piloten ist beachtlich. Vor allem aus Deutschland kommen zwei hochinteressante Piloten mit Werksunterstützung: Marijan Griebel hat heuer mit seinem Opel Adam R2 schon mehrmals groß aufgezeigt. Den 26jährigen Opel-Junioren kostete nur ein Reifenschaden bei der tschechischen Barum-Rallye den Vizemeistertitel in der Junioren-EM.

Der zweite deutsche Toppilot heißt Julius Tannert und ist seines Zeichens der heurige Gesamtsieger des deutschen Opel Rallye Cups. Insgesamt fuhr Tannert in diesem Cup heuer sieben Mal aufs Podium und war auch in der Rallye-EM im Einsatz. Tannert wurde für seine Leistungen mit einem Platz im Opel-Juniorenteam 2016 belohnt, im Waldviertel absolviert er seinen ersten Lauf als Werkspilot.

Internationaler Druck auf Favorit Kogler ist im Waldviertel auch vom Slowenen Rok Turk (Peugeot 208 R2), vom Ungarn Kristof Klausz (in einem neuen Peugeot 208 R2) sowie vom Tschechen Tomas Pospisilik (Peugeot 208 R2) zu erwarten. Aus rot-weiß-roter Sicht wollen Christoph Lieb (Opel Corsa), Wolfram Doberer (Opel Corsa OPC) sowie aus dem Suzuki-S1600-Lager Christoph Zellhofer und Wolfgang Rehberger ihre Chance auf Erfolg wahren.

In der "ORM Junior" kommt es zum direkten Aufeinandertreffen der ersten Zwei in der Staatsmeisterschaft: Kristof Klausz geht als Führender ins Rennen um den Titel. Verfolger Christoph Lieb aus der Steiermark liegt momentan 17 Zähler hinter dem Ungarn und muss wohl schon auf einen etwas glücklichen Verlauf für sich hoffen.

Im Rallyepokal der OSK ist in der Kategorie P1 alles entschieden: Für die Niederösterreicher Omar Haijawi-Pirchner (Suzuki Swift Sport), Hannes Hofstetter (VW Golf 4) und Markus Kroneder (Renault Clio Sport) geht es nur noch um den Waldviertel-Sieg 2015. Im ORP P2 gestaltet sich die Ausgangslage vor dem Finale schon weitaus spannender. Hier kommt es zum direkten Titelduell zwischen dem Gesamtführenden Herbert Weingartner (Toyota Celica) und Martin Kalteis (Mitsubishi Evo VII).

Die beiden Niederösterreicher liegen momentan nur um drei Punkte auseinander, doch es wartet heftige Konkurrenz auf sie – vor allem die beiden Mitsubishi-Evo-VII-Piloten Alexander Tazreiter und Simon Wagner wollen ein gewichtiges Wort um den Sieg bei der Waldviertel-Rallye mitreden. Julian Wagner (Mitsubishi Evo V), Michael Reischer (Mazda 323) sowie Seppi Stigler (Mitsubishi Evo III) komplettieren hier ein starkes Starterfeld. Im ORP P3 jagt u.a. der bereits feststehende Gesamtsieger, die 79jährige Rallyelegende Kurt Adam, seinen Seat Ibiza über die Prüfungen.

Mit Ossi Posch (Division 1) und Willi Rabl (Division 2) stehen die Gesamtsieger im historischen Rallyepokal bereits fest. Im Waldviertel dürfen sich die Fans trotzdem auf tolle Autos freuen. So werden sich nicht nur die Porsche-911-Piloten Willi Rabl und Johannes Huber, sondern auch das starke BMW-Trio Mathias Haas, Karl Raab, Tomas Belohradsky sowie Roman Pumper mit seinem Mercedes 190 für eine historische Show sorgen.

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