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ORM: Wechselland-Rallye

Baumschlager setzt erneut auf Risiko

Raimund Baumschlager verspricht auch für den dritten ÖM-Lauf volles Risiko; 2015 hat er im Wechselland noch nach Belieben dominiert.

Bildquelle: BRR

In der vergangenen Saison hat Raimund Baumschlager die Wechselland-Rallye noch nach Belieben dominiert: Mit elf von zwölf möglichen Bestzeiten konnte auch ein Reifenschaden auf der letzten Sonderprüfung den Rekordstaatsmeister bei der Premiere des Škoda Fabia R5 nicht stoppen. Heuer sieht sich Baumschlager mit stärkerer Konkurrenz konfrontiert, aber wie zuletzt der Erfolg bei der Lavanttal-Rallye bewiesen hat, ist auch ein Sieg gegen die WRC-Konkurrenz nicht unmöglich.

Voraussetzung dafür ist allerdings ein erhöhtes Risiko, welches Baumschlager auch für den dritten Saisonlauf verspricht. "Volle Attacke ist das Motto, sonst gibst nichts zu gewinnen", freut sich der Rosenauer auf den Einsatz, für den er, wie in dieser Saison üblich, seinen Fabia R5 abermals versichern ließ. Auch dieses Mal hofft Baumschlager auf schlechtes Wetter. Bei dem könnte der Rekordstaatsmeister seine ganze Routine und seine Klasse ausspielen.

Eine diesbezügliche Prognose traut sich der Oberösterreicher, der wie gewohnt mit Co-Pilot Thomas Zeltner an den Start gehen wird, nicht abzugeben, dafür eine, die den Rennverlauf betrifft: "Die Entscheidung bei der Wechselland-Rallye wird erst auf der letzten Sonderprüfung, also der Powerstage am Samstag Abend, fallen, denn da wartet ein fast 35 Kilometer langer Rundkurs." Zuvor gilt es aber auf einigen "historischen" Kilometern zu bestehen: Die erste bzw. dritte Sonderprüfung "Hochwechsel" war einst Teil der legendären Alpenfahrt und wurde für die 21. Ausgabe der Wechselland-Rallye neu ins Programm aufgenommen.

Vor dem dritten von insgesamt sieben Meisterschaftsläufen liegt Baumschlager in der Rallye-ÖM mit 47 Punkten zwei Zähler hinter dem Führenden Hermann Neubauer und 16 Punkte vor Gerwald Grössing auf Zwischenrang zwei. Baumschlagers BRR-Team schickt mit Wolfgang Scherleithner auch einen zweiten Piloten ins Rennen, der ebenfalls in einem Škoda Fabia R5 den an Start gehen wird.

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