RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

Doppelsieg für BRR und Skoda

Bei der Lavanttal-Rallye setzen sich Lehrmeister Baumschlager und Schützling Kreim gemeinsam zum Doppelerfolg im Skoda Fabia R5 durch.

Fotos: Harald Illmer

Mit einer bärenstarken und souveränen Leistung holte sich Raimund Baumschlager überlegen den Sieg bei der Lavanttal Rallye, dem zweiten Lauf zur ORM 2016. Den Grundstein zum Erfolg legte der Skoda Fabia R5-Pilot bereits am ersten Tag. Bei starkem Regen und auf extrem rutschiger Fahrbahn, blieb Baumschlager mit seinem Co-Pilot Thomas Zeltner fehlerlos, erzielte zwei Sonderprüfungsbestzeiten und beendete Tag eins auf Platz eins.

Mit zwei weiteren Bestzeiten auf den ersten beiden Sonderprüfungen am Samstag Vormittag, baute der Rekordstaatsmeister seinen Vorsprung weiter aus und brachte bei weniger Regen, aber nach wie vor extrem schwierigen Bedingungen den Sieg mit viel Klasse und Routine ins Trockene. Insgesamt erzielte der Rosenauer, der auch im Vorjahr im Lavanttal erfolgreich war, fünf Sonderprüfungsbestzeiten und damit die meisten aller Piloten.

„Diesen Sieg genießen wir in vollen Zügen, denn erstens hängen die Trauben heuer in der ORM sehr hoch und zweitens war die Lavanttal heuer so schwierig wie selten zuvor. Es war vom ersten bis zum letzten Kilometer ein Tanz auf der Rasierklinge und nur mit viel Geschick und auch viel Glück sind wir fast fehlerlos durch die zwei Tage gekommen. Der erste Tag war durch den Regen extrem schwierig, aber auch der Nieselregen am zweiten Tag hat ausgereicht, die Strecke extrem rutschig zu machen – der Fehlerteufel hat im Lavanttal sprichwörtlich an jeder Ecke gelauert“, resümiert Baumschlager.

Platz zwei ging an den von Raimund Baumschlager und seinem BRR Team betreuten Skoda Deutschland Pilot Fabian Kreim mit Co-Pilot Frank Christian. Der 23jährige Shooting-Star, der wie Baumschlager einen Skoda Fabia R5 pilotiert, erzielte zwei Sonderprüfungsbestzeiten und musste sich seinem „Lehrmeister“ am Ende um 1:20.8 geschlagen geben.

„Mit dem Doppelsieg für BRR haben wir nicht einmal in unseren kühnsten Träumen gerechnet. Fabian hat einen sensationellen Job abgeliefert und einmal mehr sein riesen Talent unter Beweis gestellt. Ich bin wahnsinnig stolz auf den Burschen und auf meine gesamte Mannschaft, die diesen herausragenden Erfolg möglich gemacht hat“, so der überglückliche Baumschlager.

Die Meisterschaft wird am 29. und 30.4. mit der Wechselland Rallye fortgesetzt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.