RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye

Sensations-Sieg für Hermann Neubauer

Mit dem Sieg bei der Wechselland-Rallye übernehmen Hermann Neubauer und Bernhard Ettel die Führung in der Rallye-ÖM.

Fotos: Daniel Fessl

Hermann Neubauer, sein Co-Pilot Bernhard Ettel und das ZM-Racing Team rund um Max Zellhofer haben es geschafft: Mit einer „außerirdischen“ Leistung triumphiert das Amstettner Privat-Team mit seinem sechs Jahre alten Ford Fiesta WRC bei der Wechselland-Rallye gegen Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager bei dessen Debüt im 2016er VW Polo R WRC – und damit gegen das Siegerfahrzeug des regierenden Rallye-Weltmeisters Sebastien Ogier!

Der Weg zu diesem Triumph war unglaublich schwierig und mit höchster Konzentration aufgrund des irrwitzigen Tempos auf den Sonderprüfungen verbunden. Dazu kamen tiefste Temperaturen, Regen, leichter Schneefall, Prüfungs-Absagen und rutschige Abschnitte, wie sie sonst nur auf der Waldviertel Rallye zu finden sind. Den Grundstein zu seinem sensationellen Sieg bei der wohl packendsten Wechselland Rallye seit Jahren konnte der Salzburger bereits auf der ersten Etappe am Freitag legen: Auf der „Königs-Sonderprüfung“ Hochwechsel, im dichtesten Nebel, war der Ford-Pilot fast 10 Sekunden schneller als sein nächster Verfolger – ein wichtiger „Polster“ dem im Laufe der zweiten Etappe mit ständig wechselnden SP-Bestzeiten-Haltern enorme Bedeutung zukam.

Am Ende wurden es sieben von 14 möglichen Sonderprüfungs-Bestzeiten (eine Prüfung wurde abgesagt) dank derer Hermann Neubauer am Schluss der Rallye – vor allem auf dem besonders heiklen Rundkurs in Pinggau – sogar etwas Tempo herausnehmen konnte, um den Sensations-Sieg sicher nach Hause zu bringen: „Ganz ehrlich: Ich habe am Ende nicht mehr alles gegeben, ich wollte diesen Sieg mehr als alles andere. Die paar verlorenen Punkte von der PowerStage zählen für mich weit weniger, als das derzeit mit Abstand beste und schnellste, frei verfügbare Rallye-Auto mit einem Spitzenfahrer am Steuer geschlagen zu haben“, so Hermann Neubauer, der auf der Zielrampe in Friedberg frenetisch bejubelt wurde: „Vor der Rallye hat es wohl kaum jemanden gegeben, der uns diesen Sieg zugetraut hätte. Ich habe aber immer an uns und unsere Chance geglaubt, ich habe so fest daran geglaubt, dass es jetzt Realität geworden ist. Es macht mich unglaublich stolz, dass wir als kleines Privat-Team diese Rallye gegen diese Konkurrenz gewinnen konnten. Jeder einzelne unserer Mannschaft hat Unglaubliches geleistet und ich bin einfach nur froh und dankbar, dass wir diesen Sieg heute gemeinsam feiern können!“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

8. Golf- und Rallye-Turnier

Nicht nur Rallyefahrer auf dem Grün

Zum achten Mal luden Sigi Schwarz und Audi Laimer zum Golf- und Rallye-Turnier in den Golfclub Schladming. Promis aus Sport, Show und Wirtschaft feierten bei der „Golf Night“ und am Tag darauf auf dem Grün. Der „Alex“ ging diesmal an Schauspiel- und Film-Legende Otto Retzer.

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wächst 2027 auf 15 Läufe an: Mit den USA und Großbritannien kehren zwei Traditionsmärkte zurück

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

ORM- & ORM2-Champions dabei

Comeback der 3 Städte Rallye

Beim Comeback der 3 Städte Rallye (8. bis 10. Oktober) sind Österreichs zurzeit erfolgreichen Fahrer und Teams am Start, darunter die beiden Staatsmeister Neubauer und Zellhofer.

Statement Christina Ettel

„Ich werde sehr gut versorgt“

Beim tödlichen Unfall von Klaus Rader auf Mallorca war Christina Ettel die Copilotin - ein von ihr verfasstes Statement sorgt nun für große Erleichterung.