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ORM: Rebenland-Rallye

Wagner als ÖM-Führender ins Rebenland

Fabia-R5-Pilot Julian Wagner kommt als Führender der Rallye-ÖM zur Rebenland-Rallye; er schaut auf den Asphalt, nicht die Tabelle.

Fotos: Harald Illmer

Die Rebenland-Rallye in der Südsteiermark ist an diesem Wochenende die zweite von sieben Stationen der österreichischen Rallyemeisterschaft und damit auch die zweite Gelegenheit für Julian Wagner, sein Talent in einem Škoda Fabia R5 unter Beweis zu stellen. Die Rallye im Raum Leutschach gilt als landschaftlich sehr attraktiv, aber auch als schwierig.

An den beiden Wertungstagen (Freitag und Samstag) stehen insgesamt 170 Sonderprüfungskilometer, die zur Gänze auf Asphalt absolviert werden, auf dem Programm. 69 Teams haben genannt, nicht weniger als zehn davon werden R5-Boliden an den Start bringend – darunter auch Julian Wagner, der nach seinem sensationellen Sieg bei der Jännerrallye, seiner Premiere im Škoda Fabia R5, als Meisterschaftsführender in die Steiermark kommt.

Auch wenn der 24jährige aus Mauthausen die Sonderprüfungen in der Südsteiermark von zwei früheren Teilnahmen mit einem zweiradgetriebenen Fahrzeug kennt, bedeutet die diesjährige Rebenland-Rallye wieder Neuland für Wagner und seine Co-Pilotin Anne Katharina Stein, ist es doch die erste Asphaltrallye mit dem von Raimund Baumschlagers BRR-Team eingesetzten Auto. Die Rebenland-Rallye 2019 wird am Freitag um 13:30 Uhr in Leutschach gestartet und endet nach 16 Sonderprüfungen ebendort am Samstag um 19 Uhr.

Julian Wagner vor der Rebenland-Rallye: "Ich gehe total locker, relaxt und entspannt an den Start, denn an meinem Zugang hat sich trotz des Sieges bei der Jännerrallye nichts geändert. Auch die Rebenland-Rallye steht für uns wieder ganz im Zeichen des Lernens. Nach nur 50 Testkilometern auf Asphalt bei meinem allerersten Test mit dem Fabia R5 heißt es nun Erfahrung auf diesem Terrain sammeln. Freilich haben mich nach unserem Erfolg bei der Jännnerrallye viele Menschen gefragt, ob ich nun Druck verspüre oder einen Gedanken an den Meisterschaftsstand verschwende, aber beides ist ganz sicher nicht der Fall."

"Ich lasse mich sicher nicht unter Druck setzen und sehe uns auch nicht in der Favoritenrolle. Als Ziel haben wir uns eine Platzierung zwischen Rang drei und Rang fünf gesetzt, damit wäre ich sehr zufrieden. Die Rebenland-Rallye taugt mir grundsätzlich. Die Landschaft ist wunderbar, die Strecke teilweise sehr eng, was die Angelegenheit nicht leichter macht, und durch das viele 'Cutten' erwarte ich auch relativ viel Dreck auf der Fahrbahn. Die Vorfreude auf die Rallye ist riesengroß", so Wagner.

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