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ÖRM: Weiz-Rallye

Zellhofer: Weltpremiere im Vorausauto

ZM Racing stellt den neu entwickelten Swift-ZMX-Prototypen nach N-Open-Reglement vor, gefahren von Christoph Zellhofer/André Kachel.

Fotos: Robert May

Das Autohaus Zellhofer, der niederösterreichische Suzuki-Betrieb bei Amstetten, setzt bei der Weiz-Rallye am 19./20. Juli nicht nur einen Ford Fiesta R5 für Hermann Neubauer, den dreifachen Sieger dieses Rallyeklassikers, ein, sondern ist auch im Vorfeld dieses Laufs zur historischen EM sehr präsent. Gemeinsam mit Suzuki Austria hat man in den letzten Monaten ein Projekt gestartet, um wieder ein Allradauto dieser Marke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dafür hat man sich die Weiz-Rallye ausgesucht, wo der Swift ZMX als Vorausauto zum Einsatz kommen wird.

Gefahren wird dieser neue Bolide vom Juniorchef des Hauses, Christoph Zellhofer, der nach dem vorjährigen Gewinn des Juniorenrallyestaatsmeistertitels in Österreich eine kleine Rennpause einlegte. Als Beifahrer wird der deutsche Ex-JWRC-Meister André Kachel für die richtige Ansage sorgen. Nahziel ist es, bei der Weiz-Rallye einen ersten echten Test unter Wettbewerbsbedingungen zu bestreiten. Ferner plant man noch heuer bei einigen Rallyes an den Start zu gehen und im nächsten Jahr eine komplette Saison in der von der Austrian Motorsport Federation geschaffenen Prototypenklassen N-Open zu bestreiten.

Der Swift ZMX ist mit einem Zwei-Liter-Turbomotor mit einer Leistung von 310 PS ausgestattet. Das Gewicht des Wagens beträgt 1.300 Kilogramm. Es kommt ein sequentielles Sechs-Gang-Getriebe zum Einsatz. Das Fahrwerk ist von Reiger und voll einstellbar. Die Karosserie ist auf der Basis eines serienmäßigen Suzuki Swift erstellt, der Bodykit wurde völlig neu entwickelt. Alle übrigen Umbau- und Entwicklungsarbeiten wurden im Hause ZM Racing selbst durchgeführt. Interessant bei diesem Projekt ist die Kostenfrage: Die Herstellung und der Aufbau des Autos liegen in etwa bei der Hälfte der Kosten, die beim Ankauf eines R5-Autos entstehen. Rechnet man noch die Einsatzkosten für einen solchen Prototypen auf eine ganze Saison gerechnet dazu, erhöht sich dieser Preisvorteil noch weiter.

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