RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Mit einem blauen Auge...

Markko Märtin zeigt sich einigermaßen zufrieden mit dem dritten Platz bei der San Remo, schließlich wäre er um ein Haar abgeflogen.

Einmal mehr war Ford-Youngster Markko Märtin in den Fight um einen Rallye-WM-Sieg verwickelt. Eine Zeitstrafe – der Ford Focus sprang am Morgen des zweiten Tages nicht an und Märtin verließ den Servicepark zu spät – sowie eine falsche Reifenwahl auf den letzten beiden Prüfungen warfen des Esten aber schließlich auf Rang drei zurück:

„Es war wirklich furchtbar, ich hatte Slicks aufgezogen und plötzlich begann es stark zu regnen. Es war verdammt hart, überhaupt auf der Straße zu bleiben, einmal hätte es beinahe gekracht. Sogesehen müssen wir glücklich sein, überhaupt das Ziel erreicht zu haben, es war wie Schifahren ohne Schi…“

Dennoch zieht Märtin ein positives Fazit: „Im Großen und Ganzen war es eine gute Rallye für uns, wir sind auf sieben Prüfungen die schnellste Zeit gefahren, das gibt uns Zuversicht für die beiden folgenden Asphalt-Rallyes auf Korsika und in Spanien. Ich hab zwar den Fight um den Sieg verloren und bin schlussendlich sogar noch auf Rang drei abgerutscht, aber unter diesen Umständen darf man sich nicht beschweren.“

Happy zeigt sich Francois Duval, der 22-jährige Belgier hatte keine zählbaren Ergebnisse bei den vergangenen Rallyes vorzuweisen, der fünfte Platz ist nun Balsam auf seine Seele: „Ich hab vor dem Start ein Top-Sechs-Ergebnis vorhergesagt und bin froh, dass ich das geschafft habe. Ich freue mich nun auf den nächsten beiden Asphalt-Rallyes.“

Teamchef Malcolm Wilson zeigt sich erleichtert: „Wir haben mehr Bestzeiten als alle anderen Teams gefahren, das zeigt, wie schnell unser Auto auf Asphalt ist. Ich bin besonders mit der Leistung von Francois happy, er hat dieses Mal eine wirklich professionelle Performance an den Tag gelegt. Für Markko ist es natürlich schade, dass er im Endeffekt nur Dritter geworden ist, aber das ist Motorsport.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: San Remo

- special features -

Weitere Artikel:

Tänak und Rovanperä zurück

Toyota enthüllt sein WRC-Aufgebot 2027

Toyota hat sein WRC-Aufgebot für 2027 vorgestellt: Ott Tänak und Kalle Rovanperä kehren zurück, während Sebastien Ogier zunächst nicht zum Kader gehört

Darunter gleiche Technik

Warum Toyota auf Celica und Yaris setzt

Die Celica kehrt in die WRC zurück, der Yaris bleibt: Toyota erklärt, warum künftig zwei verschiedene Modelle zum Einsatz kommen und wer sie fährt

TEC7 ORM2: Geplante Regeländerung

Müssen Protos eingebremst werden?

Bei der kommenden Sitzung der AMF Rallyekommission sollen Proto-Fahrzeuge eingebremst werden - Christoph Zellhofer kann das nicht nachvollziehen, Wolfgang Schmollngruber ist empört.

Abenteuer Gaucho Trail Motor Challenge

Fritz Müller und sein jüngstes Abenteuer

Der bekannte Classic-Pilot Fritz Müller nimmt an der legendären Gaucho Trail Motor Challenge quer durch Südamerika teil. Am Montag geht es los…

Gaucho Trail Motor Challenge

Müller & Huber liegen auf Platz sechs

Nach vier Tagen der Gaucho Trail Motor Challenge liegen die Österreicher Fritz Müller und Robert Huber auf dem tollen sechsten Platz…

Sebastien Ogier 2027

Nur zwei WRC-Starts für Toyota?

Sebastien Ogier wird in der WRC-Saison 2027 nicht mehr um den Titel fahren - Jari-Matti Latvala bestätigt aber, dass die Karriere des Franzosen noch nicht zu Ende ist