RALLYE

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Tückische Türkei

Sainz (Citroen) führt souverän vor Burns (Peugeot) und Ford-Youngster Duval, die brutalen Bedingungen forderten auch am 2. Tag Opfer.

Die WM-Premiere in der Türkei verläuft äußerst turbulent, die Rallye hat sich zu einer wahren Materialschlacht entwickelt. Während bereits am Freitag u.a. Petter Solberg (Subaru), Sebastien Loeb (Citroen), Mikko Hirvonen (Ford), Didier Auriol (Skoda) und leider auch Junior-WM-Pilot Beppo Harrach (Ford) ihre Boliden aus verschiedenen Gründen abstellen mussten, erwischte es auch heute einige Top-Piloten.
Allen voran Harri Rovanperä, wenngleich der Schotter-Spezialist wie auch Weltmeister Marcus Grönholm weiter im Rennen ist, beträgt der Rückstand der Peugeot-Piloten nach technischen Defekten nach Tag zwei über elf Minuten.

Nicht mehr dabei der Deutsche Armin Schwarz - am ersten Tag teilweise sogar Zweiter - dessen Hyundai den felsigen und Steinigen Pisten ebenso wenig gewachsen war wie der Subaru von Tommi Mäkinen. Im Gegensatz zu Schwarz gelang es "Big-Mäk" allerdings, sein Fahrzeug wieder flott zu kriegen und die Rallye fortzusetzen.

Somit scheint die Bahn frei für Altmeister Carlos Sainz, der Spanier liegt im Citroen bereits 1:20 Minuten vor Richard Burns, der nun für Peugeot die Kastanien aus dem Feuer holen soll.

Etwas überraschend auf Rang drei Francois Duval im Ford Focus WRC mit neuem Co-Piloten Stephane Prevot. McRae (Citroen), Panizzi (Peugeot), Gardemeister (Skoda), Märtin (Ford), Mäkinen (Subaru), Loix (Hyundai) und Pykälistö (Peugeot) komplettieren vor dem Finaltag die Top-Ten.

Fünf harte Sonderprüfungen warten morgen auf den Rallye-Tross, wer die WM-Premiere in der Türkei gewonnen hat, dürfte gegen 15:00 Uhr feststehen.

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