RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Wir könnten einige Überraschungen erleben"

Wie für nahezu den gesamten WM-Tross ist die Türkei Rallye auch für das Hyundai-Team absolutes Neuland – gerade das könnte aber ein Vorteil sein.

Manfred Wolf

Denn bei Hyundai leidet man nach wie vor unter dem „mageren“ Winter, mangels Budget konnte man sich für diese Saison nur ungenügend vorbereiten.

Mittlerweile soll David Whitehead aber die dringend notwendigen Gelder bei der Konzern-Spitze in Korea losgeeist haben, Testfahrten vor der kommenden Rallye waren so kurzfristig allerdings nicht mehr möglich.

Doch gerade bei dieser Veranstaltung sollten sich die mangelnden Testkilometer etwas weniger dramatisch auswirken. Denn für den gesamten WM-Tross ist die Türkei Neuland, lediglich der ein oder andere Pilot hat früher Erfahrungen bei der zur türkischen Meisterschaft zählenden „Anatolien Rallye“ gesammelt.

Freddy Loix freut sich trotz null Erfahrung auf den Event: „Neue Veranstaltungen sind immer interessant – ich habe ein gutes Gefühl für diese Rallye“, so der 31jährige Belgier. „Meine besten SP-Zeiten konnte ich auf neuen Schotter-SP’s bei der letztjährigen Griechenland Rallye erzielen – mein Fahrstil und mein Aufschrieb passen da ganz gut, glaube ich.“

Und Loix weiß noch ein wichtiges Detail dieser Schotterrallye: „Auf Schotter können die Teams mit stärkeren Motoren ihren PS-Vorteil nicht so ausspielen.”

Sein Teamkollege, der Deutsche Armin Schwarz, blickt ebenfalls optimistisch auf den Lauf in der Türkei: „Bis jetzt haben wir nur Informationen von Leuten, die im letzten Jahr am Start waren. Es soll eine Mischung aus Griechenland und Zypern sein. Es könnte auch sehr matschig werden, wenn es regnet – aber wenigstens wird es auf keinen Fall so heiß, wie in Griechenland.“

„Aufgrund des Testverbotes vor der Rallye und der Unkenntniss aller Teams könnten wir einige Überraschungen erleben. Ich werde mich jedenfalls äußerst gewissenhaft vorbereiten und akribisch auf eine perfekten Aufschrieb und eine richtige Reifenwahl achten,“ so Armin Schwarz weiter.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Türkei

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 2

Hoher Spaßfaktor im Ford-Fiesta-Cockpit

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben den zweiten Tag der WM-Rallye in Sardinien als 24. unter 51 Teams erfolgreich absolviert / Die Schotter-Prüfungen verlangen Mensch und Material alles ab

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP13)

Hyundai-Drama sorgt für offenen Titelkampf

Oliver Solberg dominiert auf Sardinien und profitiert vom Pech der Hyundai-Piloten: Elfyn Evans liegt nur noch sechs Punkte vor dem Schweden