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Loeb möchte den Sieg - aber nicht um jeden Preis

Natürlich würde er gerne den Sieg holen, sagt Loeb, der in Finnland bislang noch nicht ganz oben auf dem Podest stand. Alles riskieren wolle er aber nicht.

Die lange Sommerpause sei für Citroen "kein wirklicher Urlaub" gewesen, erklärt Teamchef Guy Fréquelin. "Da waren all unsere Vorbereitungen für die bevorstehenden Rallyes inklusive der Testfahrten. Da war die Teilnahme von Sébastien Loeb an der Donegal Rallye, da war die Teilnahme von Dani Sordo an der O. K. Rallye in Finnland. Dennoch konnte jeder im Team ein wenig durchatmen - aber wir haben nichts von unserer Motivation verloren", sagt Fréquelin.

Bislang konnten Citroen und Sébastien Loeb die Finnland-Rallye nicht gewinnen. Fréquelin hofft auf den C4, der "im Vergleich zu unseren letzten Teilnahmen in punkto Performance doch ein großer Schritt vorwärts sein sollte".

Loeb selbst wiederholt seinen bereits früher im Jahr geäußerten Anspruch, die Finnland-Rallye gewinnen zu wollen. Zugleich schränkt der Franzose ein: "Natürlich möchte ich die Rallye gewinnen. Wenn das aber bedeutet, dass ich zu viel riskieren muss, werde ich etwas zurückstecken. Wenn ich jedoch eine Chance sehe, dass ich Grönholm schlagen kann, dann werde ich alles geben!"

Für Dani Sordo wird es erst die zweite Finnland-Rallye in einem WRC-Boliden sein - weshalb der Spanier sich in Realismus übt: "Wenn du hier auf das Podium möchtest, benötigst du schon einiges an Erfahrung - was bei mir aber nicht der Fall ist." Das Motto lautet daher: "Ich möchte für Citroen möglichst viele WM-Punkte einfahren."

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