RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Attacke!!

Manfred Stohl und Ilka Minor zeigen sich nach dem Shakedown mit verbessertem Xsara WRC zufrieden, das Motto lautet nun volle Attacke ab dem ersten Kilometer.

Das OMV Kronos Citroen World Rally Team konnte bereits beim Shakedown zur „Neste Oil Rally Finland“ die wiedererstarkte Motivation in gute Zeiten umsetzen.

Auf der 3,76 Kilometer langen Teststrecke markierte das Duo bei ihrem schnellsten Umlauf in 2:07,0 Minuten die achtbeste Zeit. Auf den sechsmaligen Finnland-Sieger und Shakedown-Dominator Marcus Grönholm fehlten lediglich 2,4 Sekunden. Jetzt soll die Fahrfreude auch bei der Rally umgesetzt werden.

Xsara funktioniert zufriedenstellend

Manfred Stohl bemerkte schon nach dem Test am Montag, dass das Citroen Xsara WRC über den Sommer an Schnelligkeit zugelegt hat. Diese Vermutung bestätigte sich auch am Donnerstag beim Shakedown. Mit einer Zeit von 2:07,0 Minuten blieb der OMV Pilot lediglich 2,4 Sekunden hinter Marcus Grönholm, der im neuen Werkswagen von Ford die Bestzeit erzielte.

Umgelegt auf den Kilometer bedeutet dies einen Rückstand von zirka 0,6 Sekunden. Stohl: „Damit kann ich ganz gut leben, auch wenn dieser Shakedown nicht ganz mit der Rally zu vergleichen ist. Aber wir haben mit Sicherheit einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Man darf sich aber in Finnland nicht täuschen lassen. Durch die vielen Sprünge glaubst du immer, dass du exterm schnell bist.“

Dennoch: auch der Abstand zu den Citroen C4-Werksboliden stimmt zuversichtlich. Denn Sebastien Loeb und Dani Sordo waren mit 2:06,3 bzw. 2:06,7 nur unwesentlich schneller.

Angriff ermöglichst höchste Erfolgschancen

Für die Finnland-Rally gibt es eigentlich nur ein Rezept: Angriff ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit rund 123 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ist diese Rally die schnellste der ganzen FIA World Rally Championship.

Für Manfred Stohl kein allzu großes Problem: „Ich mag es, wenn es schnell ist. Natürlich bist du hier als Nichtskandinavier ein wenig im Hintertreffen. Doch das darf keine Ausrede sein. Die Burschen können auch nicht mehr, als schnell fahren. Und das werde ich vom ersten Kilometer an ebenfalls tun.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Finnland

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.