RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

WRC: Portugal-Rallye

Volkswagen, wer sonst?

Nachdem Dani Sordo seinen Citroen nach einem Unfall abstellen musste ist nun der Weg frei für die VW-Armada Ogier und Latvala. Novikov/Minor auf Platz vier.

Michael Hintermayer

Die erste Prüfung des zweiten Rallyetages hatte es wahrlich in sich. Nicht weniger als neun Piloten mussten auf der 31 Kilometer langen „Santana da Serra 1“ ihr Auto abstellen und die Rallye beenden. Als erstes traf es die Speerspitze von Citroen, Dani Sordo. Er beschädigte seine Aufhängung bei einem Unfall. Damit war der bis dahin zweitplatzierte aus dem Rennen und der Weg frei für die VW-Werkspiloten.

Der zweite Pilot aus dem Spitzenfeld folgte ihm wenig später. Thierry Neuville musste ebenfalls nach Unfall und einem daraus resultierendem Aufhängungsschaden an seinem Ford Fiesta WRC die Rallye beenden.

Auf den Sonderprüfungen sieben und acht herrschte eine spannender Kampf im Spitzenfeld. Sebastien Ogier konnte zwar die Führung für sich behaupten, doch der Franzose hat Probleme auf den langen Prüfungen das enorme Tempo mit zu gehen. Lag er doch noch vor einer Woche krank im Bett. Er lieferte sich ein Sekundenduell um mit Jari Mati Latvala. Doch Latvala hat es nicht auf die seinen Teamkollegen abgesehen. "Ich denke momentan nicht an Ogier, sondern will Hirvonen hinter mir halten, das ist mein Ziel", so der Finne.

Auf den dritten Platz findet sich nun Mikko Hirvonen als bester Citroen-Pilot wieder. Dieser meinte jedoch, dass er nun Zeit verlieren würde, da die Volkswagen zu schnell seien um das Tempo mitgehen zu können.

Evgeny Novikov wurde durch das Ausscheiden von Dani Sordo auf den vierten Platz vor gereiht, zufrieden ist der Russe dennoch nicht.  "Ich gebe wirklich alles, fahre die ganze Zeit am Limit, aber die Zeiten stimmen einfach nicht, ich weiß nicht woran das liegt, keine Ahnung." Auf Hirvonen fehlen Novikov knapp zwei Minuten, während er nach hinten zu Nasser Al-Attiyah ein Polster von eineinhalb Minuten hat.

Sebastien Ogier führt nach der achten Sonderprüfung mit einem Vorsprung von 10,3 Sekunden vor seinem Teamkollegen Jari Mati Latvala, neun Sekunden dahinter folgt der Miko Hirvonen mit 9,9 Sekunden Rückstand auf Latvala. Andreas Mikkelsen konnte nach seinem Lenkungsdefekt gestern wieder Boden gut machen und liegt derzeit am neunten Platz.

WRC 2 - Espekka dominiert

In der stark besetzten WRC2 führt nach wie vor Lappi Espekka auf seinem Skoda S2000. Er dominierte die Rallye von Anfang an und hat nach dem Ausscheiden von Robert Kubica auf der gestrigen Verbindungsetappe zur Superspecial-Prüfung in Lissabon keinen wirklichen Gegner mehr. Hinter ihm platziert sich Robert Barrable auf Ford Fiesta, dieser hat aber schon mehr als zwei Minuten Rückstand auf den fehlerlos fahrenden Espekka.

Sepp Wiegand belegt derzeit den sechsten Platz der WRC2. Robert Kubica dümpelt nachdem er heute unter Rallye2 ins Rennen gehen musste auf dem enttäuschenden 13. Platz herum.

WRC3 - Eine Käfig voller Citroen

In der WRC3 ist momentan der Ire Keith Cronin der Tabellenleader, gefolgt von Alistair Fisher, beide sind auf einem Citroen DS3 R3T unterwegs. Bryan Bouffier liegt zur Zeit auf dem vierten Platz in der von Citroen beherrschten Klasse.

Wieder schlechte Nachrichten aus dem Team Kogler. Nach dem gestrigen Überschlag versuchte das Team noch, das Auto für einen Start unter Rallye2 wieder fit zu machen, es gelang aber nicht den beschädigten Ansaugkrümmer zu ersetzen oder zu reparieren. Somit war das WM-Debüt von Michael Kogler nur ein kurzes Erlebnis.
Nach Tag 2 (SP 11) Nach Tag 2 (SP 11) Nach SP 5 Nach SP 5

WRC: Portugal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

510 PS, 9.000 Umdrehungen, 600 Abgastests, bis zu 150 % mehr Abtrieb

So viel Rennsport steckt im neuen Porsche 911 GT3

Dass bei Porsche die gleichen Ingenieure am GT3 arbeiteten, die auch in der Motorsportabteilung tätig sind, sagt schon viel über die Ernsthaftigkeit der Neuauflage aus. Die Daten wirken wie ein Auszug aus dem goldenen Buch des Fahrzeugbaus.

Neulich, als mir die Zukunft mal wieder eine Szene machte ...

Cartoon: An der Ampel

Wer an der Ampel mit dröhnenden Endrohren die Poleposition für sich beansprucht, ist entweder extrem kurzsichtig oder hat Angst davor, auf der Strecke zu bleiben. Beides ist nicht besonders zukunftsorientiert, denn das Gelingen der Mobilitätswende wird sicher nicht mit einem Kavaliersstart entschieden. Trotzdem macht es Spaß, Erster zu sein, wenn die Lichter auf nachhaltiges Grün springen.

Lamborghini Urus mit Topspeed auf zugefrorenem Baikalsee

Stier auf Eis prescht zum Rekord

Gewertete 298 km/h, im Training sogar 302 km/h: An den Days of Speed fügte Rekordhalter Andrey Leontyev seinem Konto eine weitere Bestmarke mit dem Super-SUV hinzu.

Absicherung für den Inbegriff der Freiheit

Motorradversicherung – Lebensretter oder Kostenfresser?

Warum eine Motorradversicherung so wichtig ist, welche Vorteile sie hat – und worauf zu achten ist.