RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Polen-Rallye

„Ich werde nicht zu sehr auf die Ergebnisse achten“

Polen kehrt nach vier Jahren Pause wieder in den Kalender der WRC zurück und Lokalmatador Robert Kubica freut sich bereits auf sein Heimspiel.

Pünktlich zu seinem Heimspiel in Polen scheint Robert Kubica in der Rallye-Weltmeisterschaft auf Touren zu kommen. Zwar kostete ein kleiner Fehler den ehemaligen Formel-1-Piloten bei der Sardinien-Rallye eine bessere Platzierung, doch für Kubica war es bereits ein Erfolg, nach seinem sechsten Platz in Argentinien erneut ins Ziel zu kommen.

"In meinem Heimatland anzutreten wird etwas ganz Besonderes sein", freut sich Kubica und ergänzt: "Andererseits, auch wenn es sich seltsam anhört, wird es für mich eine komplett neue Rallye sein. Ich habe im vergangenen Jahr an der Polen-Rallye teilgenommen, aber dieses Jahr werden nicht einmal 100 Meter noch die gleichen sein und meine Herangehensweise wird so wie bei allen anderen neuen Events sein."

"Ich freue mich wirklich auf all die polnischen Fans. Es wird für das Land ein sportliches Highlight sein und ich denke, dass es in Polen viele Rallye-Fans gibt. Also ist es toll, dass wir die Möglichkeit dieser Veranstaltung haben." Zuletzt war die Polen-Rallye im Jahr 2009 Teil des WRC-Kalenders. Mit Kubica als Zugpferd kehrt sie nun nach vier Jahren Pause wieder zurück.

Der Pole erklärt: "Ich bin mir sicher, dass die polnischen Fahrer eine Menge Unterstützung bekommen werden, aber ich will einfach nur eine gute Rallye hinlegen und ein gutes Ergebnis erzielen, ohne irgendwelche Fehler zu machen. Ich weiß, dass es eine gute Rallye werden wird, wenn ich ins Ziel komme und mit meiner Fahrt zufrieden bin. Das ist die wichtigste Sache für mich und ich werde versuchen, das zu erreichen"

"Ich werde nicht zu sehr auf die Ergebnisse achten", verrät Kubica daher und ergänzt: "Das wichtigste wird es sein, etwas zu lernen und es zu genießen. Wenn ich die letzte Prüfung beenden kann und glücklich mit meiner Leistung am Lenkrad bin, dann ist das für mich bereits das beste Ergebnis und gibt mir eine Menge Befriedigung."

"Da es mein Heim-Event ist, dachte ich mir, dass es schön wäre, die polnischen Nationalfarben auf meinem Fiesta RS WRC zu tragen. Dazu haben wir uns dann auch entschieden. Zusammen mit unseren Partnern haben wir uns für dieses Event ein einmaliges Design ausgedacht."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Polen-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

Rosenberger mit Sensations-Premiere

Stohl: „Können stolz sein auf dieses Auto“

Kris Rosenberger überrascht mit sensationeller Lancia Rally 2-Österreich-Premiere. Drahtzieher war Manfred Stohl - wir haben mit dem STARD-Chef gesprochen.

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.