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WRC: Polen-Rallye

Sicherheit geht vor

Weil die Sicherheit auf der zweiten Überfahrt der beiden Waldprüfungen in Litauen nicht gewährleistet werden kann, ziehen die Organisatoren die Notbremse.

Die Nachmittagsschleife der zweiten Etappe der Polen-Rallye begann anders als es von Teilnehmern und Zuschauern erwartet worden war. Anstatt die ohnehin schon verkürzte "Kapciamiestis"-Prüfung und anschließend die "Margionys"-Prüfung (beide im Nachbarland Litauen gelegen) ein zweites Mal zu befahren, standen die Räder der WRC-Boliden still.

Die Organisatoren haben die zweite Überfahrt der beiden schnellen Waldprüfungen kurzerhand gestrichen. Sicherheitsbedenken sind der Grund. "Viele Zuschauer hielten sich an gefährlichen Stellen auf. Zum anderen präsentierte sich die Piste in einem schlechten Zustand", heißt es von Seiten des Veranstalters.

Die engen Waldpassagen waren nach der ersten Überfahrt mit Spurrinnen übersät. Am Nachmittag erschwerte einsetzender Regen die Situation zusätzlich. Die Sicherheit konnte so weder für die nahe am Pistenrand stehenden Zuschauer noch für die Piloten gewährleistet werden.

Somit kehrt Sebastien Ogier (Volkswagen) mit seinen 1,5 Sekunden Vorsprung auf Teamkollege Andreas Mikkelsen nach Polen zurück. Dort beginnt SP9, die dann de facto die siebte Prüfung der Rallye sein wird, um 19:15 Uhr.

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