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WRC: Deutschland-Rallye

Mads Östberg überfährt fast Zuschauer

Glücklicher Ausgang einer heiklen Szene: Mads Östberg musste bei der Rallye Deutschland einem Zuschauer ausweichen, der auf die Straße gestürzt war.

Ein gefährlicher Zwischenfall bei der Rallye Deutschland, zehnter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2019, ist am Freitagnachmittag glücklicherweise glimpflich ausgegangen. Bei der fünften Wertungsprüfung, dem zweiten Durchgang von "Stein und Wein", hätte Mads Östberg beinahe einen Zuschauer überfahren, der auf die Straße gestürzt war.

"Das war eine Sache von einem Meter oder einem halben", berichtet Östberg, der in Deutschland mit einem Citroen C3 R5 in der WRC2 Pro antritt, im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Er ist von einer Mauer direkt auf die Rennlinie gefallen. Wäre das eine halbe Sekunde später passiert, hätte ich ihm nicht mehr ausweichen können."

Auf einem Fanvideo, welches auch von Östberg in den sozialen Medien geteilt wurde, ist der Zwischenfall zu sehen. Von einer gut zwei Meter hohen Mauer in den Weinbergen fiel der Zuschauer hinter einer schnellen Rechtskurve auf die Straße.

Östberg konnte ihm nur mit viel Geschick ausweichen. "Ich bin fast von der Straße abgekommen, als ich ihm ausgewichen bin. Zum Glück konnte er ein wenig von der Straße kriechen", sagt der Norweger.

Wie die Veranstalter am Samstag mitteilten, blieb der Zuschauer erstaunlicherweise bei dem Sturz unverletzt. Nach weiteren Informationen war er entgegen anderen Gerüchten auch nicht betrunken.

Östberg saß der Schreck über den Zwischenfall hingegen noch eine Weile in den Knochen. "So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagt er. "Ich habe zwar schon Leute am Straßenrand gehen sehen, aber sowas... Ich war gar nicht mal richtig konzentriert und habe ihn nur aus dem Augenwinkel fallen sehen. Eine sehr beängstigende Erfahrung."

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