RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Mexiko-Rallye

Veranstalter geloben 2020 Besserung

Umstrittene Sprünge, geschlossene Tore: In Mexiko lief nicht alles rund, doch der Veranstalter will es in einem Jahr besser machen.

Die 15. Ausgabe der Mexiko-Rallye am Wochenende lieferte Anlass zu allerhand Diskussionen, nicht nur zu Themen des Sports. Eine Reihe von Pannen sorgte bei den Teilnehmern für Verdruss. "Es gibt viel Gutes an dieser Rallye, aber dieses Jahr hatte sie nicht den gewohnt hohen Standard – deutlich schlechter als in der Vergangenheit. Ich habe mir jeden Tag etwas aufgeschrieben", sagte etwa M-Sport-geschäftsführer Malcolm Wilson.

Die Probleme fingen schon am Donnerstag Abend bei der ersten Sonderprüfung an: Nachdem sich eine künstlich errichtete Sprungrampe als zu gefährlich herausgestellt hatte, musste sie abgebrochen werden. Am Samstag Vormittag sorgte dann der späte Abbruch der zehnten SP nach einem Unfall von Esapekka Lappi für Diskussionen, und am Nachmittag kam es beim zweiten Befahren der SP Guanajuatito zu einer kuriosen Szene:

Andreas Mikkelsen musste vor einem verschlossenen Gatter anhalten, sein Beifahrer Anders Jæger aus dem Auto steigen, um es zu öffnen. Zumindest diesen Zwischenfall haben die Organisatoren mittlerweile aufgeklärt. "Wir haben die beiden Leute gefunden, die das gemacht haben", erklärte Rallyechef Patrick Suberville. "Wir wussten, dass es eine sehr abgelegene Stelle war, wo nicht viele Leute sein können. Wir haben den Helikopter dorthin geschickt und sie erwischt. Es waren Besucher aus dem Ausland. Wissen Sie, was die gesagt haben? Es sei nur ein Scherz gewesen. Mit solchen Idioten muss man sich herumschlagen."

Die Kritik an anderen organisatorischen Mängeln nahm er jedoch als berechtigt an. "In diesem Jahr haben wir nicht das abgeliefert, wozu wir in der Lage sind", gab er offen zu, "aber glauben Sie mir: Wir arbeiten bereits daran, diese Veranstaltung wieder auf das gewohnt hohe Niveau zu bringen. Wenn eine Veranstaltung wächst, kann man manchmal etwas abgelenkt werden. Vielleicht war das der Grund. Im nächsten Jahr kehren wir zu den Wurzeln zurück", versprach Suberville.

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Mexiko-Rallye

Weitere Artikel:

Georg Gschwandner im Interview

„Sind sehr glücklich mit dem Starterfeld“

ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner im Interview: Wie es zur Rückkehr des Rallyesports ins Triestingtal kam und warum er sich besonders geehrt fühlt…

WRC Rallye Schweden: Tag 3 (SP15)

Evans vergrößert Vorsprung auf Katsuta

Toyota hält bei der Rallye Schweden am Samstag die ersten vier Plätze - Elfyn Evans führt 13,3 Sekunden vor Takamoto Katsuta - Hyundai weiterhin chancenlos

Erstmals seit 2012 startet Manfred Stohl wieder bei einer heimischen Rallye - Noir Trawniczek blickt zurück auf seine erste Begegnung mit einem der großen Charakterköpfe dieses Sports.

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.

ARC Rallye Triestingtal: Rallye Radio

Triestingtal - Rallye Radio: Einstiegszeiten

Noir Trawniczek begibt sich bei der ARC Rallye Triestingtal wieder auf "Stimmenfang" - die Rallye Radio-Einstiegszeiten bei der ARC Rallye Triestingtal.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Zellhofer

Zellhofer startet Saisonbeginn zum zweiten Mal

Nach der Jännerrallye testet er bei Triestingtal Rallye für Rebenland Rallye - Co-Pilotin ist Anna Maria Seidl, Einsatzfahrzeug wieder der SUZUKI SWIFT ZMX