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WRC: Mexiko-Rallye

Veranstalter geloben 2020 Besserung

Umstrittene Sprünge, geschlossene Tore: In Mexiko lief nicht alles rund, doch der Veranstalter will es in einem Jahr besser machen.

Die 15. Ausgabe der Mexiko-Rallye am Wochenende lieferte Anlass zu allerhand Diskussionen, nicht nur zu Themen des Sports. Eine Reihe von Pannen sorgte bei den Teilnehmern für Verdruss. "Es gibt viel Gutes an dieser Rallye, aber dieses Jahr hatte sie nicht den gewohnt hohen Standard – deutlich schlechter als in der Vergangenheit. Ich habe mir jeden Tag etwas aufgeschrieben", sagte etwa M-Sport-geschäftsführer Malcolm Wilson.

Die Probleme fingen schon am Donnerstag Abend bei der ersten Sonderprüfung an: Nachdem sich eine künstlich errichtete Sprungrampe als zu gefährlich herausgestellt hatte, musste sie abgebrochen werden. Am Samstag Vormittag sorgte dann der späte Abbruch der zehnten SP nach einem Unfall von Esapekka Lappi für Diskussionen, und am Nachmittag kam es beim zweiten Befahren der SP Guanajuatito zu einer kuriosen Szene:

Andreas Mikkelsen musste vor einem verschlossenen Gatter anhalten, sein Beifahrer Anders Jæger aus dem Auto steigen, um es zu öffnen. Zumindest diesen Zwischenfall haben die Organisatoren mittlerweile aufgeklärt. "Wir haben die beiden Leute gefunden, die das gemacht haben", erklärte Rallyechef Patrick Suberville. "Wir wussten, dass es eine sehr abgelegene Stelle war, wo nicht viele Leute sein können. Wir haben den Helikopter dorthin geschickt und sie erwischt. Es waren Besucher aus dem Ausland. Wissen Sie, was die gesagt haben? Es sei nur ein Scherz gewesen. Mit solchen Idioten muss man sich herumschlagen."

Die Kritik an anderen organisatorischen Mängeln nahm er jedoch als berechtigt an. "In diesem Jahr haben wir nicht das abgeliefert, wozu wir in der Lage sind", gab er offen zu, "aber glauben Sie mir: Wir arbeiten bereits daran, diese Veranstaltung wieder auf das gewohnt hohe Niveau zu bringen. Wenn eine Veranstaltung wächst, kann man manchmal etwas abgelenkt werden. Vielleicht war das der Grund. Im nächsten Jahr kehren wir zu den Wurzeln zurück", versprach Suberville.

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