4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fahren und Tanken

In diesem Kapitel hat der Discovery teilweise für positive Überraschung gesorgt. Es stehen 138 PS einem 2,2 Tonnen Off-Roader mit Automatik und der Windschlüpfrigkeit eines englischen Jagdschlosses gegenüber, was vom Papier her nicht für ein flottes Vorankommen spricht.

Wer jedoch glaubt, jedes Überholmanöver gleich von vornherein streichen zu können, der irrt. Speziell zwischen 80 und 120 km/h ist der Discovery unter Einbeziehung des Kick-Downs der Automatik recht flott zu bewegen, ebenso sollten die im Prospekt versprochenen 17,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h leicht zu unterbieten sein.

Was dann allerdings nicht zu unterbieten ist: der angegebene Verbrauch von 10,3 Liter auf 100 km. Die Praxis hat uns bei flotter Fahrweise einen Verbrauch von knapp 13 Liter auf 100 Kilometer beschert. Dank des 93-Liter-Tanks muss man trotzdem nicht zu oft den Tankwart seines Vertrauens aufsuchen.

Ebenfalls überrascht hat uns das Fahrwerk. Im Stadtbetrieb und auf der Landstraße lässt sich der Discovery schon fast sportlich bewegen und zeigt sich auch in flott gefahren Kurven sehr gutmütig. Lediglich auf der Autobahn spürt man die Starrachsen - und jede kleine Unebenheit.

Aber der Land Rover ist primär auch nicht auf der Autobahn zu Hause, sondern im Gelände, wo er seine Trümpfe voll ausspielen kann. Mit permanentem Allradantrieb (Kraftverteilung 50:50), Zentraldifferential, Geländereduktion und der elektronischen Traktionskontrolle gibt es fast kein Terrain, wo der Discovery nicht hinkommt. Man spürt richtig, dass sich der noble Brite umso wohler fühlt, je härter die Geländeverhältnisse werden.

Um den Fahrer noch etwas zu entlasten, gibt es serienmäßig die „Hill Decent Control“ (HDC), die per Knopfdruck aktiviert wird und dem Fahrer beim Bergabfahren helfen soll.

Hilfreich ist auch das 4-Kanal ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, welches das 2,2-Tonnen-Gefährt souverän zum Stehen bringt.

Als zusätzliche Sicherheits-Features gibt es leider nur Fahrer- und Beifahrerairbag sowie Gurtstraffer und Seitenaufprallschutz in den Türen. Seiten- und Kopfairbags fehlen ebenso wie ein ESP.

News aus anderen Motorline-Channels:

Land Rover Discovery Td5 S - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.